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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (11. Oktober 2015 - 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

„…denn für Gott ist alles möglich“

Wenige katholische Ereignisse finden eine so starke mediale Begleitung wie die derzeit laufende Familiensynode in Rom, die sich noch weitere zwei Wochen mit den Themen rund um Ehe und Familie befassen wird. Sonderbar erscheint dem Betrachter dabei der eigenartig abweisende, manchmal gar feindselige Ton, dem sich insbesondere die deutschen Bischöfe ausgesetzt sehen, die doch hier im Allgemeinen nicht als ultragefährliche revolutionäre Kräfte angesehen werden. Ganz unzweifelhaft ist es schon ein gewaltiger Schritt nach vorn, den Papst Franziskus durch die ganz andere Atmosphäre der Offenheit und Gesprächskultur gegangen ist.

Zwar mag manch einer die starken Gesten des Papstes bekritteln, doch welche Taten haben diejenigen vor Augen, die sie vom Papst fordern, der doch vor allem durch Gesten und gute Argumente seinen Petrusdienst versehen muss, weil kaum irgendwo auf der Welt noch blinder Gehorsam befohlen werden könnte. Aber stehen sich nicht Positionen von respektvoller Toleranz gegenüber homosexuellen Partnerschaften und auch neuen Beziehungen Geschiedener diametral gegenüber mit solchen, die darin nur kulturellen Niedergang sehen können? Die einen meinen „ Da aber die eheliche Gemeinschaft unmittelbar in der geschöpflichen Natur des Menschen angelegt ist, so erhebt sich die Frage, ob es nicht gleichsam einen natürlichen Anspruch auf menschliche Lebensgemeinschaft mit einem Partner und auf die Ausübung der Sexualität gibt.“ (Professor Müller), während die anderen dekretieren: „Homosexuelle Akte sind „gegen das Naturgesetz, sie sind Sünde“, sagte der Kardinal wörtlich und stellt fest, die Kirche könne nicht ändern, was Christus gelehrt hat, weder vor noch nach der Synode. Bezüglich der Ehe seien das in erster Linie die Worte „Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.“ (selber Autor als Kardinal). Bedauerlich in diesem Zusammenhang scheint eben die mangelnde Bereitschaft, die Haltung des Papstes der Werbung und der argumentativen Überzeugungsarbeit zu teilen. Weder hat Benedikt XVI. erläutert, warum des Professors Ratzinger Thesen überarbeitet werden mussten und in ihr Gegenteil verkehrt wurden, noch erklärt uns Kardinal Müller die Gründe, die zu der Meinungsänderung des vormaligen Professors Müller geführt haben. Rätselhaft. Aber wie sollen derartige Unterschiede in einer Kirche überbrückt werden, wenn sich schon unter Bischöfen die Positionen derart unvereinbar gegenüber stehen.
In ganz anderem Zusammenhang spricht auch das Evangelium von unmöglichen Gegensätzen:
eine für die Jünger erschreckende These des Herrn ließ ihnen auch unmöglich erscheinen, dass noch jemand gerettet werden könnte:

„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“(Mk 10, 25)

Wie kann man da noch Hoffnung haben? Und doch dürfen wir hoffen, denn Jesus verkündet eine tröstliche Wahrheit: „Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.“
 
Dieses Vertrauen auf die göttliche Führung wünsche ich uns allen bei der Prüfung der synodalen Beratungsergebnisse, vielleicht findet der Hl. Geist einen Weg, den europäische und afrikanische Kulturen gemeinsam gehen können und der trotzdem in das Reich Gottes führen kann.

Ihre
Katharina Nowak
   

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Starkes Zeichen gegen Rassismus


Die Wuppertaler Katholiken setzen ein starkes Zeichen gegen Rassismus. (Foto: Christoph Schönbach)

In Anwesenheit des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki setzten viele Wuppertaler Katholikinnen und Katholiken ein starkes Zeichen gegen Rassismus. Unter ihnen waren unter anderem Dr. Simone Jostock (SkF), Sabine Schmidt (Katholikenrat), Dr. Christoph Humburg (Caritas), Stadtdechant Dr. Bruno Kurth, Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Katholische Citykirche Wuppertal), Regionalkantor Dieter Leibold, aber auch der Wuppertaler Kulturdezernent Matthias Nocke und die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann.

Wuppertaler Martinszug – Fackelträger und Ordner gesucht


Die Katholische Citykirche Wuppertal sucht für den Wuppertaler Martinszug, der am Dienstag, dem 10.11.2015 um 17 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld startet, wieder Fackelträger und Zugordner, die den Zug begleiten. Interessenten können sich ab sofort unter 0202-42969674 oder per Mail an martinszug@katholische-citykirche-wuppertal.de melden.

Die Ordner und Fackelträger erhalten am 10.11.2015 um 16.30 Uhr eine entsprechende Einweisung.

Eherne Bestimmungen


Ein Plädoyer für die Wiederkehr der Nüchternheit

Die Gegenwart leidet unter einem Verlust an Streitkultur. An ihre Stelle ist die Unversöhnlichkeit des Lagerkampfes getreten. Wenn aber Lösungen für die großen Fragen der Gegenwart gefunden werden sollen, ist eine Rückkehr zur Nüchternheit gefordert. Statt Angst und Hysterie müssen wieder Verstand und Vernunft die Reflexion in Kirche und Gesellschaft bestimmen.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag zum Anhören bei Soundcloud

Eingang in die faszinierende Welt der Kirchenmusik


Foto: LoggaWiggler/CC0

Wer ein Konzert oder einen festlichen Gottesdienst in einer Kirche besucht, ist oft von der Wirkung der Musik im Kirchenraum begeistert. Das Erzbistum Köln bietet für Interessierte jetzt wieder eine Ausbildung an, die musikalischen Menschen Schlüsselqualifikationen für eine spätere Tätigkeit in der Kirchenmusik vermittelt. Diese Ausbildung kostet im Monat 65 Euro, sie dauert zwei Jahre und schließt mit der C-Prüfung ab. Der Einzelunterricht wird bei einem hauptamtlichen Kirchenmusiker am Wohnort angeboten. Der Gruppenunterricht findet samstags außerhalb der Schulferien von 12.30 bis 17.00 in der Musikhochschule Köln statt. Voraussetzungen sind Freude am Singen, solides Klavierspiel und Kenntnisse der allgemeinen Musiklehre. In einem unverbindlichen Gespräch mit Ihrem Regionalkantor Dieter Leibold (Telefon: 02191-4649511/E-Mail: dieter@leibold@erzbistum-koeln.de) können Sie sich genauer informieren lassen und ihre Fragen klären. Ihre Fragen beantwortet auch gerne Michael Koll, Referent für Kirchenmusik im Generalvikariat, Tel.: 0221/1642-1166.

Informationen finden Sie auch im Internet unter kirchenmusik-im-erzbistum-koeln.de. Lassen Sie sich überraschen, welche großartige Welt sich Ihnen öffnen kann und wie faszinierend die Vielfalt der Kirchenmusik ist.

Himmel und Erde lokal - Die Sendung der Kirchen bei Radio Wuppertal

Neue Kurse für erwachsene Firm- und Taufbewerber


KGI Fides-Stelle Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der nächste Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 um 19.00 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Weitere Termine finden Sie hier. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erzbistum Köln findet in diesem Jahr am Freitag, dem 4. Dezember 2015 um 18 Uhr im der Laurentiusbasilika in Wuppertal-Elberfeld statt.

Erwachsene, die an der Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. In einem ersten Gespräch werden dann weitere Einzelheiten geklärt.

Auch Erwachsene, die getauft werden möchten, erhalten unter der genannten Adresse weitere Informationen.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

Laurentiusweg - Führung mit Elke Brychta am 14. Oktober 2015


Die ehemals selbstständige Stadt Elberfeld und der heutige Stadtteil Wuppertals ist von alters her mit der Person des Heiligen Laurentius verbunden. Er ist ist nicht nur Patron von Elberfeld und Wuppertal, er hat auch Geschichte und Gesicht Elberfelds geprägt. Der Elberfelder Laurentiusweg führt Sie an wichtige Orte Elberfelds und erschließt den heutigen Stadtteil aus einer neuen Perspektive.

Die Wuppertaler Historikerin Elke Brychta leitet die nächste Führung am Mittwoch, dem 14. Oktober 2015. Sie beginnt um 14.00 Uhr an der Alten Reformierten Kirche (Kirchplatz 1) in Wuppertal-Elberfeld. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 3,00 EUR.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

Katholische Citykirche vor Ort


Dr. Werner Kleine - auf der Straße im Gespräch. (Foto: Christoph Schönbach)

Am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Alten Markt in Wuppertal-Barmen stehen.

Glaubensinformation: Sakramente im Leben der Kirche I - Taufe, Firmung, Eucharistie


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 um 19.00 Uhr über das Thema „Sakramente im Leben der Kirche I - Taufe, Firmung, Eucharistie“.

Sakramente sind besondere Zeichen der Nähe Gottes im Leben der Menschen. Gerade weil die alltägliche Gegenwart Gottes gewissermaßen zur Gewohnheit wird, bringt der sakramentale Ritus diese Gegenwart in besonderer Weise zu Bewusstsein. Dabei waren die Riten in früheren Zeiten selbst exsistentiell und dramatisch. Sie ergriffen den Menschen mit Leib und Seele. Das gilt insbesondere auch für das Sakrament der Taufe, das als Mitsterben und Mitauferstehen mit Christus verstanden und auch symbolisch vollzogen wurde.

Der Abend führt zuerst allgemein in das Verständnis der Sakramente ein. Danach werden im besonderen die sogenannten Initiationssakramente (Taufe, Firmung und Eucharistie) betrachtet. Wer diese drei Sakramente empfangen hat, ist nach römisch-katholischem Verständnis mit allen Recht und Pflichten in die Kirche eingegliedert.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am am Donnerstag, dem 22. Oktober 2015 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Fr, 24. Januar 2020 - Do, 06. Februar 2020

Keine Termine gefunden

Die Begegnung

Kein Mensch hat so wie Jesus Gott erfahren. Seine Zeitgenossen müssen dies gespürt haben. Sie sind von seiner Erscheinung, von seinen Worten und seinen Wundern zutiefst betroffen, fasziniert, erschrocken und zugleich angezogen. - Wenn wir Jesus konkret begegnen, wenn er ganz unvermutet an uns vorübergeht, dann erschrecken wir. Über seine Einladung zur Selbstweggabe sind wir bestürzt. Du wirst außer dir sein, wenn du es mit Jesus zu tun bekommst: Du bekommst es mit Gott selbst zu tun, wenn du Jesus begegnest. Lass ihn nicht an dir vorübergehen.
(Heribert Mühlen)

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