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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (11. Januar 2015 - Fest der Taufe des Herrn/Sonntag nach dem 6. Januar, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

die Weisheit einer Weltanschauung erweist sich nicht in klugen Theorien und Hypothesen, sondern in ihrer Lebenstauglichkeit. Die Weise zu leben ist der eigentliche Gehalt der Religion, nicht primär eine Ansammlung von Glaubenssätzen. Die zentrale Frage, worin die re-ligio, die Rückbindung eines Menschen besteht, prägt seine Haltung dem Leben gegenüber. So gesehen hat Religion an sich nichts mit dem Glauben an Gott zu tun. Auch der Agnostiker, um ein Beispiel zu nennen, ist in diesem Sinne religiös, denn er bindet seine Lebensweise an die Auffassung zurück, man können Gott nicht mit innerweltlichen Mitteln erkennen; mehr noch: Gott sei prinzipiell nicht erkennbar (womit nichts über die Frage der Existenz Gottes gesagt ist, sondern eben nur über die Unmöglichkeit, ihn zu erkennen).

Religion ist also an sich zuerst nichts anderes als eine conditio humana, eine urmenschliche Eigenschaft. Jeder Mensch muss eine Haltung zum Leben einnehmen. Jeder Mensch errichtet in seinem Leben ein Fundament, das seine Lebensweise bestimmt. Diese Lebensweise bestimmt auch, wie er anderen Menschen gegenüber tritt.

Die Lebensweise eines Menschen wird durch die Art seiner re-ligio, der Rückbindung an die Grundaxiome seines Lebens bestimmt. Ob Gott eine Rolle im Leben eines Menschen spielt, entscheidet nicht darüber, ob dieser Mensch moralisch gut lebt oder nicht. Humanisten fühlen sich so nicht einem göttlichen Wesen gegenüber verantwortlich, wohl aber den Menschrechten. Die allgemein menschlich Konvention wird dann zur Basis des eigenen Lebens, an der man sein Verhalten ausrichtet. Wer sich hingegen einem Gott als absoluter Instanz gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet weiß, wird sein Verhalten an den Forderungen ausrichten, die sich aus dem Bild Gottes ergeben, das der betreffende Mensch hat.

Weder das eine, noch das andere sind in sich gut oder schlecht. Für beide Ansätze gibt es gute Gründe; beide Ansätze bergen aber auch Aporien. Die auf menschlicher Konvention beruhenden Menschrechte sind etwa nicht so absolut, wie es den Anschein hat. Was ist, wenn die Konventionen neu ausgehandelt werden? Was ist, wenn das Recht des Stärkeren den vernunftgesteuerten Diskurs ersetzt? Was ist, wenn die Waffe an die Stelle von Argumenten tritt? Die Menschrechte können schneller auf dem Markt menschlicher Autonomie verhökert werden, als ihre Aushandlung gedauert hat. Es gibt keine absolute Schutzmacht, die die ewige Geltung der Menschenrechte gewährleisten kann. Sie müssen stets neu verteidig werden. Wie fragil ihr Fundament ist, zeigen die zahlreichen Konflikte in der Welt, denen ökonomische und machtpolitische Interessen zugrunde liegen. Der reflexhafte Appell an die Einhaltung der Menschenrechte ist ebenso wichtig wie wohlfeil, denn ebenso reflexhaft erfolgt meist der Hinweis auf die Nichteinmischung in innerstaatliche Angelegenheiten.

Der Gottgläubige kann sich da allerdings nicht einfach zurücklehnen. Er weiß sich zwar Gott gegenüber für sein Handeln verantwortlich. Die Absolutheit Gottes relativiert das menschliche Autonomiestreben. Die Frage ist nur, welches Bild von Gott die Basis für die Lebensweise eines Menschen ist. Gottesbilder fallen ja bekanntlich nicht vom Himmel. Weil Gott per Definition transzendent ist, kann er nicht einfach aus der Welt heraus erkannt werden. Sicher kann man, wenn man prinzipiell Gott als Möglichkeit und schöpferische Ursache zu denken bereit ist, aus dem Sosein der Welt Rückschlüsse auf Gott ziehen. Aber es bleiben doch immer vorläufige Hypothesen, deren Wahrheitsgehalt sich nicht objektiv verifizieren lässt. Von daher ist jedem Menschen zu misstrauen, der angibt, er wüsste, was Gott will. Die Redeweise "Gott will" verbietet sich gewissermaßen von selbst. Jeder, der diese Redeweise im Munde führt, offenbart sich gerade darin als Verführer der Menschen. Er ersetzt das vernunftgemäße Erkennen durch die Anführung des Willens eines absolut Höchsten, der doch, gerade weil er Gott ist, nicht unmittelbar in der Welt erfahren und erkannt werden kann. Wer auch immer ruft "Gott ist groß", erkennt diese Größe Gottes an. Wer dann aber zur Tat schreitet, um den vermeintlichen Willen dieses Gottes - oder das, was er dafür hält - in seinem Namen auszuführen, der macht sich selbst zum Herrn über Leben und Tod und straft damit sein Bekenntnis der Größe Gottes mit Lügen. Wer glaubt, wie in diesen Tagen in Paris geschehen, Gott brauche menschliche Gewalt, kann nicht an einen großen Gott glauben. Der Gott, an der er glaubt, muss so schwach und klein sein, das er menschliche Hilfe braucht. Ein solcher Gott ist ein armseliger, selbstgemachter Götze, eine Karikatur, ein Nichts, das durch lautes Schreien groß gemacht werden soll, dadurch aber immer kleiner wird.

Der Wille Gottes bleibt dem Menschen verborgen. Nicht umsonst beten Christen im Vater unser:

Dein Wille geschehe.

Der Wille Gottes soll sich ereignen. Gott ereignet sich selbst. Von daher kann kein Mensch behaupten, er erfüllt den Willen Gottes. Er kann danach streben, der Weisung Gottes gemäß zu leben. Der Wille Gottes selbst, das ist die tiefe Erkenntnis des christlichen Glaubens, bleibt aber verborgen. Nicht umsonst heißt es bei Jesaja:

Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des Herrn. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken. (Jesaja 55,8f)

Die Selbstrelativierung des gottgläubig Religiösen ist also konstitutiv. Wer auch immer sein Handeln rechtfertigt, es geschehe im Namen Gottes, leugnet die absolute Größe Gottes.

Ist es aber angesichts dieser Überlegungen nicht absurd, überhaupt an Gott zu glauben? Wie ist dann Erkenntnis Gottes überhaupt möglich?

Es bleibt dabei: Von sich aus kann der Mensch Gott nicht erkennen. Diese Erfahrung muss selbst Mose machen, der die Herrlichkeit Gottes schauen möchte. Er wird von Gott selbst zurecht gewiesen:

Du kannst mein Angesicht nicht sehen; denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben. (Exodus 33,20)

Und doch wird Mose die Erkenntnis Gottes zuteil. Aber nicht, weil er diese Erkenntnis herstellen kann, sondern weil Gott sie von sich aus bewirkt:

Der Herr gab zu Antwort: Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will. (Exodus 33,19)

Ob Gott sich mitteilt und in welcher Form ist ein alleiniger Akt der absoluten Souveränität Gottes. Die Theologie bezeichnet das als "Offenbarung". Was Menschen von Gott wissen können, ist ihnen von Gott geoffenbart worden.

Jetzt könnte man natürlich dem Irrtum erliegen, ein einzelner Mensch kann sich doch dann immer auf eine persönliche Offenbarung berufen und damit sein Handeln als gottgewollt rechtfertigen. Hier ist allerdings immer zu fragen, ob hier nicht der subjektive Wunsch einer besonderen göttlichen Berufung wirksam ist. Wahre Offenbarung ist aber eben kein subjektives Empfinden. Die Offenbarung tritt dem Menschen objektiv gegenüber. Sie ist übersubjektiv. Ob ein Ereignis eine Autosuggestion, eine Halluzination oder eine tatsächliche Offenbarung ist, steht daher nicht in der Entscheidungsbefugnis eines einzelnen Menschen. Es ist die Gemeinschaft, die in einem Ereignis das offenbarende Handeln Gottes erkennt. Das Subjekt der Erkenntnis ist kein ICH, sondern ein WIR.

Es ist von daher kein Wunder, dass der Gott, an den Juden und Christen glauben, sich nicht einem einzelnen Menschen geoffenbart hat, sondern einem Volk. Das auserwählte Volk Israel wird zum Boten für die Menschheit. Die Menschheit ist das Ziel der Offenbarung Gottes.

Die Offenbarung kann aber nur in Menschenart weitergegeben werden. Es sind menschliche Worte und menschliche Taten, in denen sich die Offenbarung ereignet. Worte und Taten nach Menschenart bedürfen allerdings nicht nur immer der Interpretation; ihr Wahrheitsgehalt erweist sich auch in der Kongruenz, der Übereinstimmung von Wort und Tat. So erweist sich derjenige, der Gott, den Allbarmherzigen, mit einer Kalaschnikow verkündet, straft sich selbst Lügen. Was nur soll Gott mit einem solchen Irrläufer anfangen?

Wie anders dagegen lauten die Forderungen Gottes an die Verkünder seiner Offenbarung, wie sie in der ersten Auswahllesung vom Fest Taufe des Herrn im Lesejahr B aufgestellt werden:

Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. (Jesaja 42,1-3)

Der Name Gottes eignet sich nicht für Schlachtrufe; im Gegenteil: die in Schlachtrufen gebrüllte Anrufung Gottes legt Zeugnis ab von einer tiefsitzenden Angst, Gott könne dem Willen der Menschen nicht gehorchen.

Der Antwortpsalm auf die erste Auswahllesung bringt es auf den Punkt. Gottes Stimme ist Donnerhall. Gott braucht nicht den menschlichen Lärm, er selbst verschafft sich Gehör:

Die Stimme des Herrn erschallt über den Wassern.
Der Gott der Herrlichkeit donnert.
der Herr über gewaltigen Wassern.
Die Stimme des Herrn ertönt mit Macht
die Stimme des Herrn voll Majestät. (Psalm 29,2-4)

Genau diese Stimme offenbart am Jordan nach der Taufe durch Johannes den Täufer Jesus als Sohn Gottes:

Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. (Markus 1,11)

Manche werden nur einen Donner gehört haben, manche im Donnerhall die Offenbarung Gottes. Das Ereignis ist deutbar, wie sonst könnte es sein, dass nicht alle in Israel sofort und ohne Zweifel zum Glauben an Jesus als den ersehnten Messias gekommen sind. Die Offenbarung Gottes bedarf eben der Interpretation, des genauen Hinsehens, des Zweifelns und Forschens. Nur so wird sie wirksam im und unter den Menschen. Gott verschafft sich Gehör. Die Frage ist nur, ob die Mensch ihn oder doch lieber sich selbst hören wollen. Nicht umsonst heißt es im Neuen Testament immer wieder: Wer Ohren hat, zu hören, der höre!

Christen glauben an Jesus als den menschgewordenen Sohn Gottes. Für Christen wird in Jesus selbst Gott offenbar. In seinen Worten und Taten erkennen Christen, dass Gott am Werk ist. In seiner Nachfolge versuchen Christen, die Worte und Taten immer wieder neu zu setzen. Das Beispiel Jesu ist der Maßstab, an dem sich die Worte und Taten von Christen messen lassen müssen.

Es ist kein Zufall, dass nach der Taufe aus dem offenen Himmel der Heilige Geist in Gestalt einer Taube auf Jesus herabkommt. Die Taube ist schon im Alten Testament ein Zeichen des neuen Lebens. Die Genesis weiß zu berichten, dass es eine Taube war, die das Hoffnungszeichen des Lebens im Chaos des Untergangs bringt:

Dann ließ er [Noach] eine Taube hinaus, um zu sehen, ob das Wasser auf der Erde abgenommen habe. Die Taube fand keinen Halt für ihre Füße und kehrte zu ihm in die Arche zurück, weil über der ganzen Erde noch Wasser stand. Er streckte seine Hand aus udn nahem die Taube wieder zu sich in die Arche. Dann wartete er noch weitere sieben Tage und ließ wieder die Taube aus der Arche. Gegen Abend kam die Taube zu ihm zurück, und siehe da: In ihrem Schnabel hatte sie einen frischen Olivenzweig. Jetzt wusste Noach, dass nur noch wenig Wasser auf der Erde stand. (Genesis 8,8-11)

In diesen Tagen, in denen der Name Gottes in Paris mit Kalaschnikows geschmäht wurde, ist es Zeit, sich bewusst zu machen, dass Gottes Geist sich nicht in Waffen und lautem Schreien manifestiert, sondern in der Gestalt einer Taube. Und dieser Geist nimmt für Christen Wohnsitz im Menschen selbst - in jedem! Wer Gott sucht, der wird ihn nur im Antlitz des Nächsten erblicken können. Weh dem, der gegen den Geist Gottes in sich oder im Nächsten handelt!

Je suis homme!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine
PR Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Graffiti-Krippe 2014 - Der Film!


Die heiligen drei Könige haben die Graffiti Krippe gefunden. Auf ihrem Weg haben sie einige interessante Stationen in Wuppertal besucht. Der Film zeigt sie, auf ihrem Weg zur Graffiti-Krippe 2014.




Bundespräsident Joachim Gauck empfängt Sternsinger aus Wuppertal


Bundespräsident Joachim Gauck empfängt auch eine Delegation der Sternsinger aus Wuppertal. (Foto: Kindermissionswerk)

Am 6. Januar 2015 empfing Bundespräsident Joachim Gauck Sternsinger aus dem Erzbistum Köln. Unter den Sternsingern war auch eine Gruppe aus der Gemeinde St. Raphael in Wuppertal-Langerfeld. Die Wuppertaler Stersinger waren begeistert von dem Empfang - und sie hinterließen den Segen an Schloss Bellevue: 20*C+M+B+15 - Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus. Möge dieser Segen in allen wirken, die den Amtssitz des Bundespräsidenten besuchen!

Video: Festankündigung 2015 an der Graffiti-Krippe


Die heiligen 3 Könige trafen am 6. Januar 2015 an der diesjährigen Graffiti-Krippe ein. Dr. Werner Kleine nutzt dieses Ereignis um, im traditionellen Gesang auf dem Exultet-Ton die kirchlichen Festdaten für das Jahr 2015 zu verkünden.

Benefizkonzert für syrische Flüchtlinge

Rund die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist Schätzungen zufolge auf der Flucht, ca. 6,5 Millionen Menschen innerhalb des Landes, 2 bis 3 Millionen Menschen in den Grenzstaaten. Menschen unterschiedlichen Alters, darunter viele Familien und unter medizinischer Mangelversorgung Leidende, haben in größter Not ihre Heimat und ihre gesamte Existenz hinter sich lassen müssen. Ein Teil dieser Menschen ist nach einer langen Flucht voller Entbehrungen und Widrigkeiten nach Deutschland und letztlich nach Wuppertal gelangt. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Krisenregion Syrien ist in der Regel davon auszugehen, dass sie langfristig hier bleiben werden.

Die Benefizgala am 11. Januar 2015 soll helfen, diese Menschen mit Offenheit und Engagement willkommen zu heißen. „In unserer Mitte“ ist eine Veranstaltung mit kulturellem Schwerpunkt. Zahlreiche Künstler aus unterschiedlichen Sparten und Genres diesseits und jenseits Wuppertals (Musik, Schauspiel, Literatur, Tanz, Kleinkunst, bildende Kunst, Film) werden das Rahmenprogramm des Abends im Opernhaus gestalten.

Gerade eine engagierte Bürgerschaft wie die in Wuppertal hat die Kraft, das Wissen und die Kompetenzen, um über die Angebote der aufopferungsvoll arbeitenden professionellen Dienste hinaus Netze der Geborgenheit zu knüpfen. Die Menschen dieser Stadt können einen wichtigen Beitrag zu diesem Prozess leisten.

Programm:
- Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen)
- Luxuslärm
- Jaimi Faulkner
- Wolfgang Schmidtke, Maik Ollhoff, Jan Kazda,
Roman Babik (ort workshop ensemble)
und Bernd Kuschmann (Rezitation)
- Caterina Lichtenberg, Gerhard Reichenbach,
Mathias Haus (Hochschule für Musik und Tanz,
Standort Wuppertal)
- Uncle Ho
- Andreas Schleicher
- Ilona Ludwig Band (Ambassadors of Christmas)
- Anna.Luca
- Jan Röttger & Friends
- Florian Franke & Guests
- Heimatlose Helden
- Hermann Schulz
- Wuppertaler Schriftstellerinnen und Schriftsteller
- Martin Rohé, Jan Galli (Filmhochschule
Baden-Württemberg, Serienprojekt Dr. Afarid)
- TiC – Theater in Cronenberg
- Musikerinnen und Musiker der Bergischen
Musikschule
- Internationaler Else-Chor
- Medienprojekt Wuppertal
- und weitere Künstlerinnen und Künstler

Spendenkonto:
Verwendungszweck:
In unserer Mitte – syrische Flüchtlinge
AWO Wuppertal
Stadtsparkasse Wuppertal
IBAN DE50330500000000761700

Sonntag, 11. Januar 2015, 18 Uhr
Opernhaus Wuppertal

www.inunserermitte.de
KulturKarte Wuppertal
Ticket- und Abo-Hotline: (0202) 5 63 76 66
CityCenter Schloßbleiche 40
Online-Buchung: www.kulturkarte-wuppertal.de
E-Mail-Buchung: kontakt@kulturkarte-wuppertal.de
www.wuppertaler-buehnen.de/programm

Glaubensinformation: Die Psalmen - Gebet als Spiegel des Lebens


Die Bibel kennt ein großes Gebetbuch: den Psalter. Die Psalmen sind ein Spiegel des Lebens. Freude und Trauer, Klage und Lob finden sich in ihnen. Der Beter reflektiert in den Psalmen sein Leben im Angesicht Gottes und vertraut sich ihm an. Im Beten erkennt er sich und sein Leben. Dabei sind die Psalmen nicht einfach nur Gebet. Sie sind Lyrik, Hochsprache und von besonderer Form.

Diplom-Theologin Katharina Nowak führ am Mittwoch, 21. Januar 2015 von 19.30-21.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7 – am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld – 1. Etage) in die Psalmen ein.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Dienstag, dem 13. Januar 2015 um 18.00 Uhr in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) und am Donnerstag, dem 15. Januar 2015 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Bekenntnisfreiheit - eine Diskussion


Wuppertaler Graffiti-Krippe - Das Buch


Wie baut man eine Krippe? – Mit dieser Frage fing alles an, als Einzelhändler aus Wuppertal-Elberfeld gemeinsam mit der Katholischen Citykirche Wuppertal im Advent 2009 eine Krippe auf dem Laurentiusplatz errichten wollten. Herausgekommen ist eine einzigartige Krippe: Die Wuppertaler Graffiti-Krippe. Sie entsteht in jedem Advent neu, um die alte Botschaft von der Menschwerdung Gottes zu verkünden: Gott ist unter den Menschen, mitten in der Stadt, hier und heute, immer wieder neu – so neu, wie die Graffiti-Krippen, die seit 2009 jedes Jahr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld entstehen.

Jetzt gibt es das Buch zur Wuppertaler Graffiti-Krippe. Das Buch dokumentiert auf 72 farbigen Seiten die Graffiti-Krippen der Jahre 2009-2013 (Format 21x15 cm).

Das Buch ist jetzt erhältlich:

Die Graffiti Krippe 2009 bis 2013
hrsg. von Werner Kleine
Wuppertal 2014
ISBN: 9-783-945524-00-8
Preis: 25,95 €

Zur Buchbestellung

Himmel und Erde lokal - Die Sendung der Kirchen bei Radio Wuppertal

Mi, 05. August 2020 - Di, 18. August 2020

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Taufe und Geist

Jesus hat seinen Tod als eine Taufe betrachtet. Im Heiligen Geist hat er sich als makelloses Opfer Gott dargebracht. Sein Opfer folgt aus der Taufe, und seine Verherrlichung aus seinem Opfer. Von seiner Taufe sind alle betroffen, die an ihn glauben. In seinem Tod sind wir getauft (Röm 6, 3); wir sind aber durch den einen Geist in einen einzigen Leib aufgenommen (1 Kor 12, 13).
(Yves Congar)

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