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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (10. September 2017 - 23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Pro Phylaxe

Liebe Leserinnen und Leser,

mauerbewehrt waren die Städte in früheren Zeiten. Unbill und Gefahr sollte so abgewehrt werden. Fremde Bedrohungen, die oft nicht aus fernen Ländern, sondern vielleicht von direkt benachbarten Städten zu befürchten waren, würden sonst den Schlaf rauben. Kiel und Lübeck, Bremen und Hamburg, Köln und Düsseldorf können ein Lied davon singen. Die Fremden wohnen schon seit eh und je nur ein paar Kilometer weiter in der Nachbarschaft. Die Fremden sind immer schon nahe gewesen.

Die Fremden waren immer schon anders. Sie sprachen andere Dialekte, hatten andere Feste, Gebräuche, Sitten, Karnevalsrufe. Wehe dem, der ein unbekümmertes „Helau“ auf der Domplatte zu Köln ausruft. Und der, der in der Düsseldorfer Altstadt den Versuch unternimmt, ohne Gefahr für Leib und Leben ein Kölsch zu bestellen, darf wohl erst seit jüngst vergangenen Zeiten darauf hoffen, nicht geteert und gefedert zu werden. Die Fremden sind immer schon die anderen – auch wenn sie schon seit Jahrhunderten in der Nachbarschaft leben.

Die Mauer alleine versprach Schutz; unbewacht aber konnte sie doch leicht überwunden werden. Wächter waren nötig, die auf den Mauern patrouillierend Ausschau hielten und bei Gefahr Alarm schlugen. Zahlreiche Legenden ranken sich um die Wächter auf den Zinnen. Vor allem erzählen diese Legenden von besonderen Wächtern, die dann zum Einsatz kamen, wenn die menschlichen Wächter vor Langeweile oder Trunkenheit ihren Dienst nicht mehr versahen und eingeschlafen waren. Das goldene Hähnchen, dem die Stadt Essen noch heute in Sichtweite der Münsterkirche ein Denkmal gesetzt hat. Es erinnert an den wachsamen Hahn, der die Stadt vor dem Überfall feindlicher Räuber warnte. Oder die römischen Gänse, die im Jahr 387 v. Chr. die schlafenden römischen Bürger vor dem Eindringen keltischer Aggressoren warnten.

Auch heute noch werden Tiere als Wächter eingesetzt. Auf dem Vesuv in der direkten Nachbarschaft Neapels etwa wird seit geraumer Zeit eine Ziegenherde eingesetzt. Der Mensch hat gelernt, die besondere Sensibilität der Tiere zu nutzen. Sie spüren die einem Vulkanausbruch vorausgehenden seismischen Aktivitäten eher als der Mensch und meiden ihre eingetretenen Pfade. Die Abweichung von der Normalität wird dem Menschen zur Warnung – Stunden, manchmal Tage bevor der eigentliche Ausbruch Gefahr mit sich bringt. Noch bewegen sich die Aktivitäten des Vesuv in einem für die fast eine Millionen Einwohner zählende Stadt Neapel in einem unbedenklichen Maß. Es wird aber eine Frage der Zeit sein, bis der Vulkan – oder schlimmer noch – die in der Nähe befindlichen phlegräischen Felder, unter denen die Forscher einen großen Vulkan mit zur Zeit zunehmender Aktivität entdeckt haben, ausbricht. Die Ziegenwächter dienen so im wahrsten Sinn des Wortes der Pro-Phylaxe (von griechisch φύλαξ – gesprochen: phylax – „Wächter“), denn der Wächter soll ja warnen, bevor („pro“) die Gefahr eintritt, um so Abwehr- und Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.

So beobachten die Wächter, seien sie menschlich, seien sie tierisch, die unmittelbare Umgebung. Die Gefahr droht nicht aus der Ferne. Gefährlich ist es erst, wenn die Bedrohung nahe ist. Ein wachsamer Nachbar kann deshalb ebenso Schutzpatron wie Ärgernis sein. Es gibt deshalb keine größere Aufgabe als die, an die Paulus die Römer in der zweiten Lesung vom 23. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A erinnert:

Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Römer 13,9

Die Selbstliebe erscheint hier gerade nicht als Voraussetzung für die Nächstenliebe, sondern als Maßstab. Die Selbstliebe wird als gegeben vorausgesetzt. Es ist ja gerade der Selbsterhaltungstrieb, der jedem Lebeweisen zu eigen ist. Die Selbstliebe ist die Ursache für Schutzmaßnahmen, Mauererrichtungsimpulse und Gartenzaumprojekte aller Art. Kein „Ich“ kann so klein sein, dass es vergessen würde, Mauern zu bauen – im Gegenteil: Je größer die Angst des „Ich“, desto höher die Mauer. Jeder pastorale Impuls, die Findung des „Ich“ als Voraussetzung für die Nächstenliebe zu proklamieren, wird zur Generalentschuldigung, es gar nicht erst mit der Nächstenliebe zu versuchen. Wann liebt man sich schon selbst genug?

Genau das aber sagt Paulus – wie im Übrigen auch Jesus selbst (vgl. Markus 12,28-34 parr) – nicht. Im Gegenteil: Die Selbstliebe ist nicht Voraussetzung, sondern Maßstab für die Nächstenliebe. Die Nächstenliebe selbst wird zur Herausforderung, die Mauern des Ich, die gerade bei kleinem Ich sehr hoch sein können, zu überwinden. Der Blick auf den Nächsten formuliert diesen Anspruch geradezu. Auch das kleine Ich muss also auf die Zinnen klettern und Ausschau halten nach den Nächsten, die ihm und seinem Ich doch immer wieder schnell als Bedrohung erscheinen. Die Nächstenliebe ist eine wahre Zumutung für jedes Ich, zumal man sich die Nächsten ebenso wenig aussuchen kann, wie die Menschen, die in der Nachbarschaft wohnen: Die Nächste bzw. der Nächste sind immer die, die gerade am Weg stehen, die dem Ich begegnen, ihm nahekommen – im wahrsten Sinn des Wortes. Das sucht man sich nicht aus.

Damit es da nicht zu Überraschungen kommt, ist Aufmerksamkeit geboten. Die Bedrohung durch die Nächsten verliert oft schon dann ihren Schrecken, wenn man den Blick über den eigenen Seelenzaun hebt und die bzw. den Nächsten mit offenem Blick, einem wachsamen Späher gleich, anschaut. Dabei genügt es nicht, den Nächsten zu erspähen. Nächstenliebe ist mehr als Freundschaft. Nächstenliebe ist mehr als Selbstlosigkeit. Nächstenliebe ist ein Wächteramt, das mitunter darin besteht, den Nächsten vor sich selbst zu warnen. Aus diesem Grund setzt Gott Ezechiel als Propheten ein. Das Prophetenamt ist ein Wächteramt. Und so geht an Ezechiel in der ersten Lesung vom 23. Sonntag im Jahreskreis A das Wort Gottes:

Du aber, Menschensohn, ich gebe dich dem Haus Israel als Wächter; wenn du ein Wort aus meinem Mund hörst, musst du sie vor mir warnen.  Wenn ich zu einem, der sich schuldig gemacht hat, sage: Du musst sterben!, und wenn du nicht redest und den Schuldigen nicht warnst, um ihn von seinem Weg abzubringen, dann wird der Schuldige seiner Sünde wegen sterben. Von dir aber fordere ich Rechenschaft für sein Blut. Wenn du aber den Schuldigen vor seinem Weg gewarnt hast, damit er umkehrt, und wenn er dennoch auf seinem Weg nicht umkehrt, dann wird er seiner Sünde wegen sterben; du aber hast dein Leben gerettet. Ezechiel 33,7-9

Die Worte sind hier nicht allgemein zu verstehen. Der Text ist Teil eines größeren Abschnittes, mit dem Gott den Propheten zum Wächter Israels bevollmächtigt. Am Beginn dieses Abschnittes heißt es:

Das Wort des Herrn erging an mich. Ezechiel 33,1

Der Lesungstext macht die Konsequenzen des Wächteramtes deutlich. Er hat die Nächsten gegebenenfalls vor sich selbst zu schützen. Wenn er es versäumt, die Schuldigen zu warnen, tritt ihn selbst deren Strafe. Das Schicksal der Nächsten wird zum Selbst, zum ich des Propheten. Da ist kein Schlupfloch, das dem Ich einen Vorrang geben würde. Im Gegenteil: Im Gegenüber der Nächsten ereignet sich das Schicksal des prophetischen Ich.

Der Auftrag Gottes gilt hier allerdings exklusiv seinem Propheten. Freilich ist das kein Grund für Christgläubige, sich entspannt zurückzulegen und das Wächteramt anderen zu überlassen. Es ist Jesus selbst, der im Evangelium vom 23. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A aus dem exklusiven Auftrag Gottes an Ezechiel eine Aufgabe für jede Jüngerin und jeden Jünger macht:

Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. Matthäus 18,15-17

Das prophetische Wächteramt geht hier auf alle Jüngerinnen und Jünger über. Niemand der Christusnachfolgerinnen und –nachfolger kann sich davon dispensieren. Ihnen allen gilt der Auftrag:

Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.  Matthäus 18,18

Da ist keine amtsgebundene Exklusivität. Dessen müssen sich Christen klar sein. Ihr Wort zählt. Was sie reden und sagen ist nicht ohne Belang. Wer die Vergebung verweigert, stellt sich zwischen den Schuldner und Gott. Er macht sich dann selbst zum Richter, wo er doch eigentlich Wächter sein soll. Gott allein ist hingegen der Richter. Die Verweigerung der Vergebung, die Aufrechterhaltung eines Konfliktes, der Fortbestand der Sünde als Zustand der Trennung von Gott, die Gott doch gerade überwunden sehen will – all das ist im Himmel von Relevanz. Wer daher seine Nächsten nicht vor der Gefahr, die sie sich möglicherweise selbst bereiten, warnt – möglicherweise, weil er oder sie zu sehr mit dem eigenen Ich beschäftigt ist – muss seinen eigenen Teil der Verantwortung tragen. Christinnen und Christen sind Propheten, von Jesus Christus mit dem Wächteramt über die Nächsten betraut.

Wie sehr das Ich sich erst im Nächsten ereignet und nicht der Nächstenliebe vorgängig ist, wird im abschließenden Wort des Sonntagsevangeliums deutlich:

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Matthäus 18,20

Die Zusage der Gegenwart Jesus gilt der Zusammenkunft mindestens zweier Personen in seinem Namen. Wo aber zwei versammelt sind, gibt es immer eine oder einen Nächsten. Wer hier das Ich den Nächsten prioritär voranstellt, geht dem eigentlichen Auftrag aus dem Weg. Der aber besteht in der Pro-Phylaxe, jener Wachsamkeit, die die Gefahr für Leib, Leben und Gemeinschaft früh erkennt und ihr begegnet. Wer nur sich selbst liebt und auf sein eigenes Wohl schaut, wird auch an sich selbst scheitern. Es sind ja gerade die Nächsten, an denen das eigene Ich sich messend reifen und wachsen kann. Deshalb schließt die Lesung aus dem Römerbrief auch mit folgenden Worten:

Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. Römer 13,10

Die Liebe zum eigenen Ich bleibt unvollständig, wenn sie ihre Erfüllung nicht in einem Gegenüber findet. Es ist das Gegenüber der bzw. des Nächsten, in dem sich das Ich selbst wiederfinden kann. Die bzw. den Nächsten aber sucht man sich eben nicht aus. Es sind die, die gerade auf dem eigenen Weg begegnen – real und physisch. In der Tat: Das kann zu einer Zumutung werden. Aber niemand hat je behauptet, dass Wächtersein einfach sei. Gerade wenn es dunkel wird und die Müdigkeit schwerer wird, wird die Last des Prophetenschicksals deutlich. Allein: Die Jüngerinnen und Jünger Jesu haben keine Wahl. Sie sollten von dem Hahn lernen, der einst dem Petrus nach der Verleugnung Jesu sein Schicksal entgegenkrähte. Kräht, ihr Christen, auf den Zinnen heute. Wachsamkeit ist wieder gefragt in diesen Zeiten. Kräht, ihr Wächterinnen und Wächter dieser Zeit. Die Nächsten brauchen euch - prophylaktisch!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Radwallfahrt zur Madonna del Ghisallo (14.10.2017) • Segensfeier für Fahrradfahrer in St. Ludger


Die Madonna del Ghisallo in St. Ludger (Foto: Christoph Schönbach).

Gemeinsam mit dem Erzbistum Köln und der katholischen Kirchengemeinden St. Nikoalus in Wipperfürth lädt die Katholische Citykirche Wuppertal zu einer Radwallfahrt ein. Ziel ist die Madonna del Ghisallo in St. Ludger in Wuppertal-Vohwinkel.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Katholische Citykirche Wuppertal in St. Ludger anlässlich des Gedenktages der Madonna del Ghisallo - der Schutzpatronin der Radfahrer - einen Fahrradgottesdienst in St. Ludger gefeiert. Dort befindet sich nicht nur eine Ikone der Madonna del Ghisallo; in St. Ludger treffen auch die Wuppertaler Nordbahntrasse und die Solinger Korkenziehertrasse aufeinander. Aus diesem Grund arbeitet die Katholische Citykirche Wuppertal gemeinsam mit der kath. Kirchengemeinde St. Mariä Empfängnis/St. Ludger daran, St. Ludger als Radwegekirche zu etablieren. Radwegkirchen sind Orte an Radwegen, die Radfahrerinnen und -fahrern Gelegenheit zur Einkehr bieten.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch die katholische Kirchengemeinde in Wipperfürth. Dort gibt ist in Wipperfürth-Egen die Kirche zur Unbefleckten Empfängnis, die ebenfalls als Radwegekirche eingerichtet werden soll. Damit gibt es im Erzbistum Köln bereits zwei Kirchen an Radwegen - Grund genug, auf die Idee eines Radwegekirchennetzes aufmerksam zu machen, das in ähnlicher Weise schon in der Evangelichen Kirche in Deutschland existiert.

Um die Idee zu verbreiten und weitere Interessenten für ein Radwegekirchennetz zu finden, wird am Samstag, dem 14. Oktober 2017 eine Radwallfahrt von der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis in Wipperfürth-Egen nach St. Ludger in Wuppertal-Vohwinkel stattfinden. Die Radwallfahrt ist eine Kooperation der Katholischen Kirchengemeinden St. Nikolaus in Wipperfürth, des Erzbistums Köln (pfarr-rad.de) und der Katholischen Citykirche Wuppertal. Alle weiteren Informationen zur Organisation und Anmeldung (bis 24.9.2017) für die Radwallfahrt finden Sie hier:

 Informationen und Anmeldung zur Radwallfahrt von Egen nach Vohwinkel

Ziel der Radwallfahrt ist die Madonna del Ghisallo in St. Ludger. Dort findet am Samstag nach dem eigentlichen Gedenktag (13.10) um 17 Uhr ein Fahrradgottesdiesnt zu Ehren der Schutzpatronin der Radfahrer mit Segnung statt. Zu dem Gottesdienst sind auch die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer eingeladen und willkommen, die nicht an der Wallfahrt von Egen nach Vohwinkel teilnehmen.

Der Fahrradgottesdienst bei der Madonna del Ghisallo findet am Samstag, dem 14. Oktober 2017 um 17 Uhr in St. Ludger (Ludgerweg 11 in Wuppertal-Vohwinkel) statt.

Weitere Informationen zur Madonna del Ghisallo

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 13. September 2017 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz in Wuppertal-Barmen stehen.

Glaubensformeln im Neuen Testament • Glaubensinformation in Wuppertal


Am Mittwoch, dem 13. September 2017 lädt die Katholische Citykirche Wuppertal wieder zur „Glaubensinformation in Wuppertal“. Das Thema des Abends lautet: „Glaubensformeln im Neuen Testament“.

Bereits in den Anfängen des Christentums bildeten sich wenige Jahre nach Entstehen der ersten Gemeinden formelhafte Glaubensbekenntnisse heraus, die teilweise in den Schriften des Neuen Testamentes – vor allem in den Paulusbriefen – erhalten sind. Diese Glaubensformeln werden im Verlauf des Abends vorgestellt, in ihren historischen Kontext eingeordnet und inhaltlich erläutert. Auf diese Weise werden die Urwurzeln des christlichen Glaubens deutlich.

Der Abend beginnt um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal.

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

HÖRBAR trifft … INDIEN


Øle Schmidt (Foto: Olaf Reitz)

Radioreportagen und Gespräche

Datum: 11. September 2017 und 18. September 2017
Uhrzeit: jeweils 19:00 Uhr
Ort: Katholisches Stadthaus, Laurentiusstraße 7,
42103 Wuppertal

Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid

Eintritt: jeweils 5,00 Euro

HÖRBAR ist eine neue Veranstaltungsreihe des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid und des Journalisten Øle Schmidt. Im Mittelpunkt der Reihe stehen Radioreportagen aus Übersee über Menschen und ihre vielfältigen Formen religiösen Lebens.

HÖRBAR gibt ihren Stimmen einen Raum und führt uns Zuhörer und Zuhörerinnen in unterschiedliche Welten tiefer Spiritualität. Nach dem gemeinsamen Hören beantwortet Øle Schmidt Fragen, zeigt Bilder von seinen Reisen und berichtet von den Herausforderungen journalistischer Arbeit außerhalb des europäischen Kontinents.

Mo., 11. September 2017
Prinzip Ahimsa: Gewaltlosigkeit als oberstes Gebot der Jain-Mönche

Das Prinzip Ahimsa der Jainmöche aus Nordindien ist die unbedingte Gewaltfreiheit gegenüber Menschen und Tieren. Der Leiter des Jain-Tempels lebt Ahimsa: Seine Kinder zu züchtigen oder seine Arbeiter anzuschreien, verbietet ihm seine Religion. »Ich meditiere viel«, sagt er lachend, »damit ich nicht mal daran denke.«

Mo., 18. September 2017
Lord Krishna und die Witwen: Glaube und Armut in der indischen Pilgerstadt Vrindavan

Der Pilgerort Vrindavan ist die letzte irdische Station von Witwen aus ganz Indien. Viele von ihnen wurden nach dem Tode ihres Ehemannes von der Familie verstoßen, weil Witwen in der Vorstellung vieler Inder Unglück bringen. Lord Krishna ist ihnen spiritueller Wegbegleiter bei ihrer Suche nach Erlösung.

Fußwallfahrt nach Altenberg


Die Kolpingsfamilie St. Joseph (Wuppertal-Ronsdorf) lädt bereits zum 33. Mal zur jährlichen Fußwallfahrt nach Altenberg ein. Die Fußwallfahrt unter dem Thema "... mit leichtem Gepäck, oder?" findet am Samstag, dem 23. September 2017 statt. Sie beginnt um 7.15 Uhr mit einem Morgengebet in der Unterkirche von St. Joseph. Danach beginnt der Pilgerweg. Es sind mehrere Pausen eingeplant. 

Weitere Informationen und Anmeldung gibt es  hier.

Streitgespräch: katholisch oder evangelisch?


Der reformierte Pfarrer Dr. Jochen Denker und der katholische Pastoralreferent Dr. Werner Kleine streiten miteinander.

Das Reformationsjubiläum findet derzeit ein großes mediales Interesse. Nach 500 Jahren ergibt sich allerdings die Frage, ob die Unterscheidung „evangelisch“ oder „katholisch“ nicht seit langem überholt bzw. antiquiert ist. Müssten sich die beiden großen Konfessionen nicht längst zugunsten der Menschen und angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit auf die eine „christliche Kirche“ geeinigt haben? Bedeutet die Betonung des Unterschieds nicht ein Festhalten an alten Machtstrukturen und Privilegien? An zwei Abenden werden „exponierte Vertreter“ der Wuppertaler Kirchen über den Sinn der Unterscheidung von „katholisch“ und „evangelisch“ heute diskutieren und das jeweils Eigene streitbar vertreten. Kurzweilig, spannend und für Normalsterbliche verständlich.

Dr. Jochen Denker (stellvertretender Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal) und Dr. Werner Kleine (Katholische Citykirche Wuppertal) für die Katholische Kirche.

Nachfrage und Moderation: Christiane Rüffer, Radio Wuppertal.

Am 26. September 2017 ausgehend von der Frage: Warum wird heute eine "Ehe für alle" nicht einfach „abgesegnet“? Unterschiede bei ethischen Fragestellungen.

Beginn jeweils 19.30 Uhr in der Citykirche Elberfeld (Kirchplatz, Wuppertal-Elberfeld).

Eine Veranstaltung der Evangelischen Citykirche Elberfeld und der Katholischen Citykirche Wuppertal.
Der Eintritt ist frei.

Tiersegnung auf dem Laurentiusplatz • 4. Oktober 2017 (Hl. Franz von Asssisi)


Tag der offenen Tür • Erzb. Tagesschule Dönberg


Neue Kurse für erwachsene Firm- und Taufbewerber


KGI Fides-Stelle Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der nächste Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 18. Oktober 2017 um 19.00 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Weitere Termine finden Sie hier. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erzbistum Köln findet in diesem Jahr am Freitag, dem 15. Dezember 2017 um 18 Uhr im St. Laurentius in Wuppertal statt.

Erwachsene, die an der Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. 

Auch Erwachsene, die getauft werden möchten, erhalten unter der genannten Adresse weitere Informationen.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

Do, 21. Februar 2019 - Mi, 06. März 2019

Keine Termine gefunden

Eine andere Welt

Wo Glaubende beisammen sind, betend, vertrauend, zerbrechen die Riegel der Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit, keimt neues Leben in der Kraft des Geistes, wird Brüderlichkeit unter den Menschen erfahrbar, öffnen sich Tore, die vorher verschlossen schienen, wird eine andere Welt fassbar, der neue Himmel und die neue Erde - schon jetzt.
Drutmar Cremer

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42103 Wuppertal
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