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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (10. Mai 2015 - 6. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

klebrig-süß oder leidenschaftlich fromm-verspielter Kitsch oder loderndes Feuer - das Wort Liebe steht für vieles. Man kann sich hinter ihm verstecken und sich in ihre selbst übersteigen. Mit den Lippen bekannt ist sie noch lange nicht wirksam, wenn sie sich nicht in der Tat erweist. Auch die Liebe ist ein Tatwort. Wenn seine Süße nur auf der Zunge liegen bleibt und nicht durch des Lebens Probe geläutert wird, verklebt sie die Poren des Seins und verschleiert die Wahrnehmung. Des Lebens Wirklichkeit wird rosarot verklärt wo der Alltag nur grau ist. Wie Karies fressen sich diese fad-süßen Liebesbekundungen in die Seelen und hinterlassen auf Dauer nur eine löchrige Fäule des Selbstbetruges. Wahre Liebe hingegen kann die Leidenschaft nicht für sich behalten. Sie schafft Leiden; sie leidet mit. Sie ist nicht süß und niedlich. Wahre Liebe ist nicht fromm und selbstbezogen. Sie ist hart und wirklich:

Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. (1 Korinther 13,7)

Wahre Liebe besteht aus Sehnsucht. Sie sehnt sich nach dem Gegenüber. Gerade deshalb sind Liebe und Leiden eng aufeinander bezogen. Die Liebe ist nie zufrieden. Ihr Ziel ist das Du, nicht das Ich. Gerade deshalb ist der Geschmack der Liebe nicht süß, sondern bitter. Solche Liebe ist selten ein Genuss, denn in der Liebe übersteigt sich das Ich und macht das Du zum Lebensinhalt. Leidet das Du, leidet auch das Ich.

Das alles hört sich aber doch wieder kitschig-romantisch an, wäre da nicht der Selbsterhaltungstrieb des Ich, der die schöne Du-Seeligkeit der Liebe stört. Ist die Emphase des Verliebtseins noch Grund genug, sich im Rausch der Endorphine selbst zu verlieren, so gewinnt früher oder später doch die Frage des eigenen Gewinns wieder die Oberhand. Ist es für die Verliebten noch eine Selbstverständlichkeit, alles für das geliebte Gegenüber zu geben, so erfahren Paare, die es geschafft haben, aus der Phase der Verliebtheit in die Wirklichkeit der Liebe zu gehen, dass eben diese Liebe vor allem Arbeit ist. Auf den Rausch des Verliebtseins, in dem man zu nahezu jedem Opfer bereit war, folgt oft das raue Erwachen, in dem sich die Nebel der Weichzeichnung lichten und sich der Partner, der gestern noch ein Engel war, als Mensch entpuppt.

Es ist also kein Wunder, das Märchen und Liebesschnulzen mit der Hochzeit enden. Der Alltag bleibt den so illusionierten Lesern erspart, die doch schon an der Desillusionierung ihres eigenen Lebens genug zu tragen haben: Der, der mir den Himmel bereiten sollte, fordert das von mir. Der Prinz wurde nach der Hochzeitsnacht zu einem Frosch, der sich leider nicht zurückverwandelt, wenn man ihn vor die Wand wirft. Und die schöne Prinzessin ist meist auch nicht bereit, einfach nur schön zu sein, sondern offenbart schnell, dass sie einen eigenen Kopf hat und nicht bloß schmückendes Beiwerk sein möchte. Die Liebe ist kein sicherer Hafen, sondern eine raue See, in dem bisweilen Stürme toben. Wenn das Team hier nicht aufpasst, wird das Schiff auf dem nächsten Riff zerschellen. Liebe - das ist jetzt zu lernen - taugt nicht zu Lippenbekenntnissen. Liebe muss sich erweisen. Liebe besteht nicht darin, dass der andere mir den Himmel bereitet. Liebe ist der Auftrag, dem anderen eine Ahnung vom Himmel zu geben - immer wieder neu, jeden Tag, jeden grauen Alltag. Es ist genau diese Anstrengung, die die Liebe groß macht.

Per aspera ad astra! - Durch das Raue zu den Sternen! (Seneca)

Wer in den siebten Himmel gelangen möchte, wird das nicht auf leichten Flügeln tun!

,Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm’ (1 Joh 4,16). In diesen Worten aus dem Ersten Johannesbrief ist die Mitte des christlichen Glaubens, das christliche Gottesbild und auch das daraus folgende Bild des Menschen und seines Weges in einzigartiger Klarheit ausgesprochen. Außerdem gibt uns Johannes in demselben Vers auch sozusagen eine Formel der christlichen Existenz: ‚Wir haben die Liebe erkannt, die Gott zu uns hat, und ihr geglaubt’ (vgl. 4,16). (Benedikt XVI, Enzyklika "Deus caritas est", Nr. 1)

Mit diesen Worten beginnt die Enzyklika "Deus caritas est" von Papst Benedikt XVI. Die Liebe wird als innerstes Wesen des christlichen Glaubens bezeichnet. Nicht umsonst wird sie vielfach in Predigten und Andachten, frommen Worten und Ansprachen beschworen. Nicht selten gewinnt man dabei den Eindruck, dass der Aufruf zur Liebe in der Kirche dazu dient, den Konflikt zu vermeiden und die Realität des christlichen Seins in schwierigen Zeiten zu verschleiern. Lieben streiten doch nicht - wer so denkt, hat noch nie geliebt.

Auch in den Lesungen vom 6. Sonntag der Osterzeit im Lesejahr B ist die Liebe allgegenwärtig. 20mal taucht das Wort in der zweiten Lesung aus dem 1. Johannesbrief , 4,7-10 und dem Evangelium Johannes 15,9-17 auf. Es sind schöne Worte, die dort gesprochen werden. Sie gehen zu Herzen und erheben die Seele. Diese Liebe ist ein Traum:

Gott ist die Liebe. (1 Johannes 4,8)

Gerade deshalb soll der Traum Jesu wirklich werden:

Liebt einander! (Johannes 15,17)

Freilich wird das zarte Rosa des frommen Scheins jäh gestört, wenn man tiefer in den Text eindringt. Die Liebe Gottes ist für Jesus nämlich stilprägend:

Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! (...) Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. (Johannes 15,9.12)

Die Liebe Gottes aber taugt nicht zum Kitsch. Sie ist konsequent. Ihre Härte und Kompromisslosigkeit ist fordernd:

Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. (Johannes 15,13)

Ob das den Vielen, die die Liebe Gottes vorschnell über die Lippen bringen, wirklich immer klar ist. Denn die Liebe Gottes ist todesmutig:

Die Liebe Gottes wird unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Nicht darin besteht die Liebe, dass wir  Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat. (1 Johannes 4,9f)

Diese Sätze aus dem 1. Johannesbrief muss man kauen und verdauen. Es nutzt nichts, dass der Mensch Gott liebt. Diese Liebe wird von vielen behauptet. Ja, manche meinen sogar, sie müssten diese Liebe permanent vor sich hertragen wie einen rosaroten, mit heißer Luft gefüllten Herzballon. Solche Liebe aber prahlt, sie prahlt mit sich selbst. Die Liebe hingegen, von der der Autor des 1. Johannesbriefes spricht, lässt geschehen. Sie nimmt die Liebe Gottes an, eine Liebe, die den Tod nicht scheut.

Der Schrecken fährt einem in die Glieder angesichts der Rauheit dieser Liebe. Diese Liebe soll stilprägend für die sein, die in der Nachfolge Jesu stehen? Der Tod ist doch wohl ein allzu hoher Preis. Das kann man doch wohl nicht verlangen. Man muss doch schließlich auch an sich selbst denken. Und man muss Nein! sagen können. Viele, die den Gott der Liebe mit Inbrunst verkünden, können sehr gut Nein! sagen. Das haben sie gelernt in Supervisionen und geistlichen Prozessen. Sich abgrenzen zu können, gehört zum guten pastoralen Ton. Allein: die Liebe kennt keine Grenzen! Im Gegenteil - sie überschreitet sie:

Stark wie der Tod ist die Liebe, die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt. Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen. Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen; auch Ströme schwemmen sie nicht weg. Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses, nur verachten würde man ihn. (Hoheslied 8,6b.7)

Es wird zuviel von Liebe geredet. Diese Verbalinflation entwertet die Liebe. Sie wird zu einer Floskel, die man schnell im Munde führt. Wie ernst es jemand meint, kann man leicht erkennen: Sind die Worte süß und schön, oder hart und rau. Der übersättigenden Süße wird das saure Aufstoßen folgen. Wer sich aber der harten Wirklichkeit echter Liebe stellt, wird den Himmel ahnen.

Wer im Taumel der selbst gemachten Liebesvorstellungen seine Seele eben noch hoch erhoben wähnte, mag angesichts dieser Gedanken jäh verstört und desillusioniert sein. Das wäre der Liebe gemäß, denn

die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. (1 Korinther 13,4)

Die Einübung dieser Herausforderung macht demütig. Sie lehrt, dass man zwar nicht alle mögen, aber doch alle lieben muss:

Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. (1 Korinther 13,5f)

Die Wahrheit - sie ist das Ziel der Liebe. Liebe ist kein Gefühl. Liebe ist eine Macht. Sie ist zu wertvoll, dass man sie in Worten verschwendet.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Die Erben des Testamentes


Neutestamentliche Anmerkungen zum aktuellen Streit um das Alte Testament

Mit seinem Artikel “Die Kirche und das Alte Testament” hat der evangelische Theologe Notger Slenczka eine Debatte um die Kanonizität, also die Verbindlichkeit des Alten Testamentes für die Kirche ausgelöst. Dabei geht es um nicht weniger als das Selbstverständnis und die Frage der Identität der Kirche. Bereits frühchristliche Autoren, deren Schriften man viel später erst das “Neue Testament” nennen wird, finden hier wegweisende Antworten, die der Neutestamentler Dr. Werner Kleine in seinem aktuellen Beitrag herausarbeitet.

Zum Beitrag

Himmel und Erde lokal - Die Sendung der Kirchen bei Radio Wuppertal

Vier Türme: Vom Fremdsein


Die Wuppertaler Literaturperformance vom 03. bis 24. Mai 2015

Sonntag! Sonnenuntergang!
Weltliteratur ertönt auf
Wuppertaler Kirchplätzen.
Der Mensch fragt.
Der Turm antwortet.
Die Musik kommentiert.
Die Stadt hört zu.
Es gibt Wein & Brot.
Umsonst und draußen!

Zum vierten Mal lassen Olaf Reitz & Andy Dino Iussa Wuppertaler Kirchtürme sonntags im Mai zur Stadt sprechen.
Die Türme stellen unsere „Wahrheiten“ in Frage und zitieren dabei Stoffe der Weltliteratur von Shakespeare über Goethe bis Rilke.

Beginn ist immer die Minute des einsetzenden Sonnenuntergangs. Der Schauspieler Olaf Reitz spricht in Vertretung der Stadtbewohner den jeweiligen Turm an. Ihm antwortet der Turm mit einer vorab im Studio produzierten Text-Collage, die über im Turm installierte Lautsprecher auf den Vorplatz ausgestrahlt wird. Die beiden treten in einen Dialog.

Im Schein des illuminierten Turms kommentieren und erweitern renommierte Solo-Musiker das Gespräch. Diesmal erzählen die Texte vom Fremdsein. Vom Gefühl, sich in einer scheinbar immer komplexeren Welt nicht mehr zurechtzufinden. Sich nicht mehr daheim zu fühlen. Sie erzählen von uns. Uns allen.

Anschließend tauschen Besucher, Anwohner und Künstler sich in stimmungsvoller Atmosphäre bei Wein und Brot über das Erlebte aus.

Die Abende zwischen Theater, Literatur, Performance und Musik sind einzigartig im Land.

So 03. Mai 2015 _ 20:56 Uhr3moon
Immanuelskirche, Sternstraße / von Eynernstraße, Oberbarmen
Musik: Hayat Chaoui, Gesang

So 10. Mai 2015 _ 21:07 Uhr10moon
St. Antonius, Unterdörnen 137, Barmen
Musik: Ute Völker, Akkordeon

So 17. Mai 2015 _ 21:18 Uhr17moon
Evangelische CityKirche, Kirchplatz 2, Elberfeld
Musik: Mickey Neher, Schlagwerk

So 24. Mai 2015 _ 21:28 Uhr24moon
St. Mariä Empfängnis, Edith-Stein-Straße 15, Vohwinkel
Musik: Martin Zobel, Trompete

Ein Projekt mit Unterstützung der Kathoilschen Citykirche Wuppertal.

www.viertuerme.de

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche vor Ort

Am Mittwoch, dem 13. Mai 2015 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 11.00-14.00 Uhr auf dem Alten Markt in Wuppertal-Barmen stehen.

Glaubensinformation: Gottes lebenspendender Hauch - Der Heilige Geist in biblischen Bildern


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt wieder zur „Glaubensinformation in Wuppertal“ ein. Am Mittwoch, dem 13. Mai 2015 spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine um 19.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) über die bildreiche Rede der Bibel über den Heiligen Geist.

Die theologische Rede über Gott ist allgemein vor das Problem gestellt, dass die menschliche Sprache Gott nicht wie ein Ding beschreiben kann. Gott entzieht sich dem dinglichen Zugriff. Das gilt auch und insbesondere für den Heiligen Geist. Nicht umsonst spricht die Bibel in Metaphern und Bildern, deren Tiefe nicht selten erst bei näherem Hinsehen deutlich wird.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Pfingstnovenen in St. Laurentius


Foto: Werner Kleine

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt vor Pfingsten vom 15.-22. Mai 2015 an den Werktagen jeweils um 12.30 Uhr zu einer Pfingstnovene nach St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) ein.

Die Pfingstnovenen werden traditionell in der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten gebetet. Sie sind auf das Pfingstfest ausgerichtet und sind in besonderer Weise der Anrufung des Heiligen Geistes gewidmet. Die Pfingstnovenen sind kurze Gottesdienste (10-15 Minuten). In St. Laurentius werden sie in der Form des mittäglichen Stundengebetes gehalten: Im Zentrum stehen Psalmgesänge und der mittelalterliche Hymnus „Veni creator spiritus“ („Komm, Schöpfer Geist ...“). Der Gottesdienst findet im Altarraum der Laurentiuskirche statt.

Pfingstvigil und Pfingstkonzert in St. Laurentius


Laurentiusweg - Führung mit Elke Brychta am 25. Mai 2015


Die ehemals selbstständige Stadt Elberfeld und der heutige Stadtteil Wuppertals ist von alters her mit der Person des Heiligen Laurentius verbunden. Er ist ist nicht nur Patron von Elberfeld und Wuppertal, er hat auch Geschichte und Gesicht Elberfelds geprägt. Der Elberfelder Laurentiusweg führt Sie an wichtige Orte Elberfelds und erschließt den heutigen Stadtteil aus einer neuen Perspektive.

Die Wuppertaler Historikerin Elke Brychta leitet die nächste Führung am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2015. Sie beginnt um 15.00 Uhr an der Alten Reformierten Kirche (Kirchplatz 1) in Wuppertal-Elberfeld. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 3,00 EUR.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Dienstag, dem 26. Mai 2015 um 18.00 Uhr in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) und am Donnerstag, dem 28. Mai 2015 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

So, 26. Januar 2020 - Sa, 08. Februar 2020

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Die Tiefe

Das Gebet, in dem wir in die Tiefen Gottes hinabsteigen, ist nicht dazu da, dass wir uns in unserer Haut wohler fühlen; Beten - nicht um irgendeines Gewinnes willen, sondern um als freie Menschen in die lebendige Gemeinschaft mit Christus hineinzufinden. Wenn der Mensch versucht, diese Gemeinschaft in Worte zu fassen, ist es bewusstes Beten. Es ist kein Privileg für einige wenige. Er ist ein Weg, der gangbar ist für die Jüngsten wie für die Ältesten. Im Gebet gewinnt unser Herz Klarheit und Durchsichtigkeit. Christus ist gegenwärtig.
(Frère Roger)

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