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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (10. Juni 2018 - 10. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Europa ist kein Lummerland

Liebe Leserinnen und Leser,

die Nachkriegszeit ist endgültig vorbei. Allerorten ist spürbar, dass die Erinnerung an die Zerstörungen, die der totale Krieg als Frucht hervorgebracht hat, nicht mehr nur verblasst sind. Die Generation derer, die die Folgen eines egomanischen Nationalismus mitverantwortet, als Mitläufer geduldet und als Gegner ertragen und erlitten haben, steht zum größten Teil schon vor dem göttlichen Richter. Krieg und Holocaust – das sind für viele Heutige nur noch unwirkliche Szenen dokumentiert in schwarz-weißen, unscharfen und verwackelten Bildern, unterlegt mit Moderationen, die in Tonfall und Diktion im zeitlichen Abstand künstlich wirken. In Zeiten, in denen HD von 4K abgelöst wird, Auflösungen, in denen selbst Computerspiele geradezu realistisch wirken, droht die Erinnerung der fatalen Folgen von Führerkult und Nationalismus nicht nur zu verblassen. Manch einer verklärt sie gar zu einem Vogelschiss der Geschichte, eine Flatulenz bloß heißer Luft, die man heute doch nicht mehr ernst nehmen kann. Gauland, Höcke und Weidel, die Führer der AfD wollen den Schuldkult endlich beenden. First! ist der Ruf der Zeit! America first, Ungarn first, Polen first – und natürlich Deutschland first! Wo die Väter und Mütter des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, die Architekten eines ebenso geeinten wie friedlichen Europas und die Völkergemeinschaft überhaupt aus den Ruinen des Zweiten Weltkrieges gelernt hatten, dass so etwas nie wieder passieren darf, vereinen sich heute die Egomanen aller Völker in einer kollektiven Kakophonie: Wir zuerst!

Es ist schon bemerkenswert schizophren, wenn sich die Nationalisten vieler Völker zu internationalen Kongressen treffen. Sie planen gemeinsam die Auflösung Europas. Sie sägen gemeinsam am Stamm des Friedens. Sie säen gemeinsam die Sporen der Spaltung, die sich tief in die Gesellschaften fressen. Es ist der gemeinsame Feind, der sie vereint – ein Feind, der dazu beigetragen hat, dass ein Kontinent die längste Friedensperiode der letzten 2000 Jahre erlebt hat. Es ist der Feind Europa, der bekämpft wird, weil ein Europa der Vielen immer mit sich bringt, dass die vielen Einzelnen Rücksicht und Solidarität üben müssen. Das Miteinander der vielen Einzelnen hat Europa stark gemacht und den Frieden gebracht. Ein Miteinander, das immer neu erarbeitet werden muss. Europa führt eben kein Schoßhündchen an der Leine, sondern reitet auf einem Stier!

Die Nationalisten aller Völker mögen das Geben und Nehmen nicht. Sie mögen das Behalten. Das nennen sie Identität. Sie glauben, Identität durch Abgrenzung bilden zu müssen. Wer aber nur weiß, wer oder weiß, was er nicht sein möchte, weiß noch lange nicht, wer er wirklich ist. Abgrenzung ist ein Zeichen von Schwäche, nicht von Stärke. Wer sich von der Abgrenzung zum vermeintlich Fremden her definiert, ist gerade nicht selbstbewusst. Er ist ein Getriebener, dessen Haupttrieb die Angst ist. Das ist nicht groß, das ist erbarmungswürdig, ja erbärmlich. Was wird wohl passieren, wenn die Angst obsiegt? Was wird passieren, wenn der Nationalismus sich in Europa weiter breit macht. Was wird passieren, wenn wie jetzt schon in Polen, Ungarn, Italien und Großbritannien die Gegner Europas auch in anderen Ländern die Oberhand gewinnen und nicht mehr dem gesunden Menschenverstand, sondern bloß dem vermeintlichen Volksempfinden folgen. Werden sie sich dann immer noch in internationalen Kongressen vereinen? Oder werden sie wieder zu dem, was sie eigentlich jetzt schon sind: zu natürlichen Feinden, die nur am eigenen Wohl interessiert sind und die sich eigentlich einen feuchten Kehricht darum kümmern, wie es dem Nachbarn geht. Die Gartenzwergmentalität der Rechten kennt letztlich keine Freunde. First kann schließlich immer nur eine Nation sein – für alle anderen bleiben nur die Plätze dahinter.

Die einfachen Lösungen verfangen. Die Verführung der Vorgaukler vermeintlicher Stärke trägt Früchte. Es werden bittere Früchte sein, denn nicht ohne Grund spricht Jesus im Evangelium vom 10. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B:

Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben. Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben. Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und mit sich selbst im Streit liegt, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen. (Markus 3,24-26)

Mit diesem Satz wehr sich Jesus selbst gegen den Vorwurf der Schriftgelehrten, er sei von Beelzebul besessen und treibe mit Hilfe des Anführers der Dämonen die Dämonen aus (vgl. Markus 3,22). Demgegenüber stellt Jesus fest, wie unsinnig diese Unterstellung ist, würde sich der Satan doch selbst schaden. Das ist der geradezu objektive Beweis, dass seine Vollmacht von anderer Stelle stammen muss. Er kann die unreinen Geister nicht deshalb austreiben, weil er von einem unreinen Geist besessen ist, sondern weil er im Geiste Gottes handelt, wirkt und spricht. Dieser Geist treibt ihn, lautstark und tatkräftig den Willen Gottes zu tun und zu verkünden. Dabei geht er auch an die Grenzen des scheinbar Vernünftigen und überschreitet diese bisweilen sogar – etwa, wenn er wenige Verse vorher am Sabbat einen Mann mit einer verdorrten Hand heilt (Markus 3,1ff). Damit übertritt er auf den ersten Blick das Sabbatgebot – aber nicht um der Übertretung willen, sondern weil es um einen Menschen in Not geht:

Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt - Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen. Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand wurde wiederhergestellt. (Markus 3,3-5)

Dieses Absehen von der eigenen Person und die Hinwendung zu einer anderen Person, die hilfsbedürftig ist – ein humanitärer Akt in einer Ausnahmesituation, die ein Handeln hier und jetzt, nicht morgen und irgendwann, notwendig macht, trägt ihm in der markinischen Dramaturgie nicht nur schon zu Beginn seines Wirkens den Hass der Zweifellosen ein, die immer schon zu wissen glauben, was gut und was falsch ist:

Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen. (Markus 3,6)

Auch seine eigene Familie hält ihn offenkundig für verrückt:

Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen. (Markus 3,21)

Man hört förmlich, wie es geifernd in den Gassen Kafarnaums schallt: Jesus muss weg! Jesus muss weg!

Die Besitzstandswahrer aller Zeiten sind bereit alles zu tun, um ihr Hab und Gut zu bewahren. Zur Not eben auch mit der Inkaufnahme der physischen Vernichtung derer, die nicht dem eigenen kleinkarierten Lebensentwurf entsprechen. Wer aber so im Pixelformat denkt, wird nie die Schönheit eines Bildes im Ganzen erkennen können.

Und so arbeiten die Nationalisten weiterhin an ihrem Traum eines zerstörten Europas. Es ist ein Alptraum, den der Kontinent in seiner über tausendjährigen Geschichte schon mehrfach erlebt hat. Die Toten etwa des dreißigjährigen Krieges klagen heute noch genauso wie die der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts. Millionenfach rufen ihre Seelen aus dem Jenseits auch heute ihre Mahnungen vor jeder Form von Nationalismus in die Welt; millionenfach klagen die Opfer des Holocaust auch heute noch jede Form von Rassismus an. Nie, nie wieder sollte das in Europa passieren! Nie, nie wieder! – aber ist sind nur Klagen, die in Zeiten von HD und 4K so verrauscht und unwirklich klingen, dass die digital geschönte virtuelle Realität sie bloß altbacken und irrelevant erscheinen lässt. Wiederholt sich die Geschichte wirklich?

Noch ist Zeit, Zeit zum Erwachen. Noch ist Europa nicht verloren. Noch hat der Stier die Kraft, sie an das rettende Ufer zu bringen. Das Rezept liefert Jesus, der Sohn Gottes selbst im Evangelium vom 10. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B:

Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter. (Markus 3,35)

Heil wir die Welt, wenn nicht die Blutsbande zählen. Heil wird die Welt, wenn der Wille Gottes erfüllt wird. Heil wird die Welt, nicht wenn man Kreuze bloß annagelt; heil wird die Welt, wenn man das Kreuz selbst auf sich nimmt und sich auf die Botschaft des vom Kreuzestod Auferstandenen festnageln lässt. Heil wird die Welt, wenn nicht jeder nur an sich denkt, damit an jeden gedacht ist, sondern wenn man dem Beispiel des Paulus folgt:

Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen, Gott zur Ehre. (2 Korinther 4,15)

Wer Dank und Friede vervielfachen will, muss den Willen Gottes tun – nicht um seiner selbst willen, sondern um der anderen willen. First! – das ist kein guter Rat für die, die ein Abendland schützen wollen, das sich auf den Christus beruft – jenen Christus, der zu irdischen Lebzeiten höchst konkret gesagt hat:

Viele Erste werden Letzte sein und Letzte Erste. (Matthäus 19,30)

Europäer aller Länder – überlegt es euch. Abgerechnet wird zum Schluss. Wer jetzt nur „First“ sein will, ist nur ein Scheinriese, der beim Näherkommen nur ein Zwerg ist. Heiliger Tur Tur, bitte für uns. Europa ist schließlich kein Lummerland!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Platz machen!


Ein neutestamentlicher Essay über die Frage der Mission

Mission ist wieder mal in aller Munde. Die Gruppe um Johannes Hartls Gebetshaus verkündet vollmundig ein Mission Manifest, während Erik Flügge auf eine missionarische Kundenakquise durch Hausbesuche setzt.  Tatsächlich ist bereits im Neuen Testament eine Strategie erkennbar, die sich entgegen der gegenwärtigen Entwürfe bereits als erfolgreich und praktikabel erwiesen haben.

Zum Beitrag "Platz machen!" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 13. Juni 2018 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Wuppertal-Barmen stehen.

Das Opium der Zweifler – Wunder im Alten und Neuen Testament • Dei Verbum direkt (Diskussion zu Bibel)


Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Streitgespräch (Foto: Christoph Schönbach)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum" (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Gespräch findet am Dienstag, dem 19. Juni 2018 um 19.00 Uhr im Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) zum Thema "Braucht es ein leeres Grab? Die Entwicklung des Glaubens an die Auferstehung im Alten und im Neuen Testament“ statt.

Wunder sind bei Glaubensverfechtern wie bei -kritikern gleichermaßen beliebt. Die einen brauchen sie, um glauben zu können, die anderen, um den Glauben zu kritisieren. Dabei sprechen die Evangelisten selbst gar nicht von Wundern, sondern von Zeichen und machtvollen Taten, bei denen das Außergewöhnliche in der Wiederherstellung von Normalität besteht.

Hinzu kommt, dass zumindest das Neue Testament eine ausgesprochen wunderkritische Tendenz aufweist. Das wird nicht nur daran deutlich, dass das Wort „Wunder“ in den Urtexten so gar nicht verwendet wird; auch die Frage nach der Ursache der Vollmacht Jesu, die die einen in Gott, die anderen aber in bösen Mächten sehen, zeigt, dass Wunder an sich nichts beweisen. Trotzdem spielen Zeichen und machtvolle Taten nicht nur in der Verkündigung Jesu eine wichtige Rolle; bereits im Alten Testament sind es außergewöhnliche Erfahrungen, in denen das Volk Israel das Wirken Gottes erkennt. All das ist Grund genug, sich im Rahmen der Reihe „Dei Verbum direkt“ auf eine Spurensuche zu begeben.

Voraussichtlich wird die Diskussion per Facebook-Livestream (erreichbar unter www.kck42.de/live) in Echtzeit ins Internet übertragen.

"Denn der Herr ist ein Gott, der den Kriegen ein Ende setzt." - Judit als Vorbild tatkräftigen Glaubens • Glaubensinformation in Wuppertal


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ lädt die Katholische Citykirche Wuppertal am Mittwoch, dem 20. Juni 2018 um 19 Uhr in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine spricht dann zum Thema „‘Denn der Herr ist ein Gott, der den Kriegen ein Ende setzt.‘ - Judit als Vorbild tatkräftigen Glaubens“. Im Mittelpunkt des Abends steht das Buch Judit. Das Buch Judit erzählt die Geschichte einer israelitischen Frau, die in großer Bedrohung mit großem Gottvertrauen zur tatkräftigen Retterin ihres Volkes wird.

Auch heute noch ist oft das Vorurteil zu hören, der Gott des Alten Testamentes sei kriegerisch, während das Neue Testament den Gott der Liebe verkündige. Dieses Vorurteil übersieht freilich nicht nur, dass der im Alten Testament verkündigte Gott derselbe ist, wie der im Neuen Testament verkündigte Gott; auch gibt es im Neuen Testament ebenso Hinweise auf einen richtenden Gott wie es im Alten Testament Stellen gibt, an denen Gott sich direkt gegen jede Form von Krieg stellt. Krieg und Tod sind allerdings zweifellos Ereignisse, die der Menschheit als Ganzes wie dem Einzelnen widerfahren. Sie sind Fakt. Daher kann es nicht verwundern, dass die Heilige Schrift sich mit diesen Themen auseinandersetzt. Immer wieder wird dabei nicht nur deutlich, dass Gott gerade für die Schwachen Partei ergreift, sondern auch für sich allein das Recht der Herrschaft über Leben und Tod reklamiert, das dem Menschen nicht zusteht. Eine der eindrücklichsten Stellen, in denen deutlich wird, dass Gott den Krieg nicht nur nicht will, sondern hasst, findet sich im Buch Judit: "Denn der Herr ist ein Gott, der den Kriegen ein Ende setzt." (Judit 16,2) Judit, die als Frau mit einer List den Heerführer der assyrischen Feinde Israels vernichtet und mit eigener Hand getötet hat, betet diesen Satz, der zeigt, dass Gott den Krieg nicht will. Im Mund der Judit, die im Krieg getötet hat, wird der Satz gleichzeitig zur Mahnung: Die Tatsache menschlicher Kriege und die Notwendigkeit der Verteidigung des eigenen Lebens darf nicht zur Vereinnahmung Gottes führen. Die gläubige Judit weiß, dass der Glaube immer nur in der Tat wirksam wird, sich die Glaubenden aber gerade darin auch schuldig machen können. Dieser Verantwortung stellt sie sich. Sie weiß: Gott will den Frieden und nicht den Krieg – eine Mahnung aus dem Alten Testament, die auch heute noch gilt.

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Platzreden! • 27.6.2018 • 12 Uhr • Berliner Platz


Verkündigung mit Leidenschaft! - Dr. Werner Kleine bei der Platzrede im Oktober 2017. Diskussion ausdrücklich erwünscht! (Foto: Christoph Schönbach)

Von Beginn an ereignete sich die Verkündigung der frohen Botschaft in der Öffentlichkeit. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- bzw. Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt diese biblische Tradition mit einem neuen Projekt, den „Platzreden“ wieder auf. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 27. Juni 2018 um 12 Uhr die zweite Platzrede in diesem Jahr auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen halten. Dabei wird er ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. 

Die Platzreden verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen.

Die Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber des Berliner Platzes, veranstaltet.

Basiskurs Orgel – Basiskurs Chorleitung • Neustart in diesem Sommer


Regionalkantor Dieter Leibold

Zu Beginn des neuen Schuljahres wird das Erzbistum Köln auch in diesem Jahr wieder die Basiskurse Chorleitung und Orgel anbieten. In Zusammenarbeit mit den dafür beauftragten Kirchenmusikern wird es Interessenten ermöglicht, einen ersten Kontakt zur Kirchenmusik zu finden.

Zwischen September 2018 und Juli 2019 erhalten die Teilnehmer entweder 20 Einzelstunden Orgelunterricht oder lernen in 5 Einzelstunden und 20 Hospitation bei Chören die einfachsten Grundkenntnisse der Chorleitung.

Zum Basiskurs gehören außerdem noch ein Einführungsnachmittag (Samstag) und ein Studienseminar (von Freitagabend bis Samstagabend). Hier stehen neben gemeinsamem Singen und Gottesdienst-Feiern die Einführungen in die Theorie der Kirchenmusik auf dem Programm.

Insbesondere für die Orgelausbildung sind Fertigkeiten im Klavierspiel erforderlich. Bei einem ersten Kontaktgespräch mit Regionalkantor Dieter Leibold, Telefon 02191- 4649511 kann all dies geklärt werden. Die Anmeldung über den Regionalkantor muss bis zum 1. Juli 2018 erfolgt sein. Die Teilnehmer zahlen für den Basiskurs einen pauschalen Kostenbeitrag in Höhe von 250 Euro.

Informationen erhalten Sie auch bei der Stabsstelle Kirchenmusik im Erzbistum Köln (0221/1642-1166, michael.koll@erzbistum-koeln.de) und im Internet (www.kirchenmusik-im-erzbistum-koeln.de).

So, 21. April 2019 - So, 21. Juli 2019

April
16. Woche
So, 21. April 2019 10:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 21. April 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 21. April 2019 12:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 21. April 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

So, 21. April 2019 18:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
17. Woche
Mo, 22. April 2019 10:30 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mo, 22. April 2019 12:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mo, 22. April 2019 12:00 Steingarten an der Nordbahntrasse
Am Bahnhof Loh
Wuppertal
Di, 23. April 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Di, 23. April 2019 18:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 24. April 2019 12:00 Berliner Platz

42277 Wuppertal - Barmen
Do, 25. April 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 25. April 2019 18:30 - 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 26. April 2019 17:00 Laurentiusplatz

42103 Wuppertal-Elberfeld
So, 28. April 2019 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 28. April 2019 10:30 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 28. April 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 28. April 2019 12:00 - 14:00 Pfarrzentrum St. Marien
Hardtstraße 18
42107 Wuppertal
So, 28. April 2019 12:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 28. April 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

18. Woche
Di, 30. April 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mai
Do, 02. Mai 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 02. Mai 2019 18:30 - 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 05. Mai 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 05. Mai 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

Die Spannung

Das Wachstum im Glauben steigert die Empfindsamkeit des Menschen, und zwar nach der positiven wie nach der negativen Seite hin. Den Heiligen werden unendliche Räume der Freude erschlossen, aber sie leiden auch am schlimmsten an sich und an der Unerlöstheit der Welt. Mit der Fähigkeit zur Vision der kommenden, anbrechenden Herrlichkeit steigert sich auch die Einsicht in die Tiefe des Abgrunds der Bosheit und Gottwidrigkeit. Die Waagschalen des Empfindens werden auf beiden Seiten stärker beladen ... Das bringt in das Leben des Glaubenden eine große, oft ungeheure und zuweilen kaum mehr zu ertragende Spannung.
(Bernardin Schellenberger)

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42103 Wuppertal
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