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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (10. April 2022 - Palmsonntag, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Der Zwiespalt

Liebe Leserinnen und Leser,

für manch einen Zeitgenossen scheint der Krieg in der Ukraine eine Art Gesellschaftsspiel zu sein. In Talkshows, den sozialen Medien und an der Wursttheke werden im sicheren Abstand zur echten Gefahr wohlmeinende Ratschläge und Tipps gegeben, wie der Krieg endlich zu beenden sei. Auch selbsternannte Philosophen faseln dann von einer Kapitulation, die das Sterben beenden soll. Allein das Massaker von Butscha aber zeigt, dass eine Kapitulation der Ukraine wohl nicht nur kein Leiden und Sterben verhindern würde; es würde den Aggressor wohl eher noch ermutigen, weitere Staaten anzugreifen. Man darf eben Friedfertigkeit nicht mit Wehrlosigkeit verwechseln.

Es mag sein, dass der semiphilosophische Kurzschluss auf der Doktrin des „Nie wieder“ beruht, die in der deutschen Gesellschaft nicht ohne Grund tief verwurzelt ist. Diese Doktrin führt nicht zuletzt zu der in diesen Tagen gerne geäußerten Auffassung, dass man mit der russischen Invasion in die Ukraine erstmals seit dem 2. Weltkrieg wieder mit einem Krieg auf europäischem Boden zu tun habe. Freilich redet, wer so spricht, reichlich geschichtsvergessen. Allein die jüngeren Generationen dürften sich doch lebendig an die Balkankriege in den 1990er Jahren mit den bestialischen Massakern – etwa dem von Srebrenica – erinnern; den älteren hingegen dürften auch noch den Bürgerkrieg in Griechenland Ende der 1940er Jahre oder der zypriotische Unabhängigkeitskrieg Ende der 1950er in Erinnerung sein. Abgesehen davon wird auch in Syrien weiter gebombt, in Mali durch die Hand von Soldaten Vergewaltigung, Leid und Tod über die Bevölkerung gebracht usw. usw. Das „Nie wieder“ ist ein frommer Wunsch, bei dem ohnehin unklar ist, worauf sich das „Nie wieder“ bezieht. So schreibt der jüdische Militärrabbiner Zsolt Balla in der Jüdischen Allgemeinen vom 7. April 2022:

„Rabbiner Gábor Lengyel, der Schoa-Überlebender ist, hat dies kürzlich auf den Punkt gebracht: ‚Wir deuten das ›Nie wieder‹ unterschiedlich: Viele Nichtjuden meinen ›Nie wieder Krieg‹, Juden hingegen meinen ›Nie wieder Vernichtung‹.‘ Begründet wird dies durch das Grundprinzip des Judentums, wonach der Schutz des Lebens über allem steht – auch über dem Frieden. Unsere wichtigste Aufgabe ist das Streben nach und der Erhalt von Frieden. Wenn dies allerdings nicht möglich ist, müssen wir uns verteidigen, auch mit dem Einsatz von Waffen.“ (Zsolt Balla, Realität unserer Zeit, Jüdische Allgemeine online, 7.4.2022 – Quelle: https://www.juedische-allgemeine.de/politik/realitaet-unserer-zeit/ [Stand: 9. April 2022])

Frieden entsteht eben nicht, wenn die Angegriffenen auf Verteidigung verzichten. Im Gegenteil: Die Geschichte lehrt immer wieder, dass der Aggressor weitermachen wird. Das Leben ist eben kein Gesellschaftsspiel, bei dem die Figuren nach einer Niederlage frisch und neu auf das Feld gestellt werden können und ein neues Leben erhalten. Jede Leben, das im Krieg genommen wird, ist unwiederbringlich verloren. Die Bücher der Toden sind ein für allemal zugeschlagen. Sie werden keine Musik mehr hören, ihre Kinder und Kindeskinder nicht heranwachsen sehen, den Wind nicht mehr spüren und sich an der Welt erfreuen können. Ahnen das die Stammtischprediger und Pseudophilosophen? Sind sie in der Lage, den notwendigen Schritt weiterzudenken? Sind sie bereit, für das Leben der Anderen auch nur eine Winzigkeit der eigenen Befindlichkeit aufzuopfern? Oder gehen die eigene Besitzstandwahrung und der eigene Wohlstand vor dem Leben der Anderen? So wird kein Friede möglich werden … allein die Namen der wehrlos Gestorbenen wird die, die sich nicht stören lassen wollen, anklagen.

Der von Russland entfesselte Krieg in der Ukraine zeigt, wie fragil die Firnis ist, auf der sich das Leben abspielt. Was sind schon die Menschenrechte, was gilt die Genfer Flüchtlingskonvention, was die Haager Landkriegsordnung – all die Rufe nach einem Recht in dem, was per Definition dem Lebensrecht entgegensteht, dem Krieg, muten naiv an. Kriege sind eben keine Gesellschaftsspiele. Sie sind Realitäten auch unserer Zeit. Mit dem Krieg in der Ukraine kommt sie uns ungewohnt nahe. Abwesend ist der Krieg in der Welt aber wohl nie gewesen. Kann man so Ostern feiern?

Die Ukraine – und nicht nur sie – erlebt in diesen Wochen einen sehr, sehr langen Karfreitag. Pilatus ließ den Mann aus Nazareth kreuzigen – und das, obschon er nach dem Zeugnis der Evangelien keine Schuld an ihm fand. Auch Lukas, dessen Passion am Palmsonntag des Lesejahres C verkündet wird, weiß davon zu berichten:

Pilatus rief die Hohepriester und die anderen führenden Männer und das Volk zusammen und sagte zu ihnen: Ihr habt mir diesen Menschen hergebracht und behauptet, er wiegle das Volk auf. Und siehe, ich selbst habe ihn in eurer Gegenwart verhört und habe an diesem Menschen die Schuld, wegen der ihr ihn anklagt, nicht gefunden, auch Herodes nicht, denn er hat ihn zu uns zurückgeschickt. Ihr seht also: Er hat nichts getan, worauf die Todesstrafe steht. Lukas 22,13-15

Trotzdem lässt er den, den er für unschuldig hält, foltern und auspeitschen, bevor er ihn freilassen möchten. Was für eine Perfidie! Trotz fehlender Schuld wird der Unschuldige bestraft – für was? Für die eigenen Interessen, denn Pilatus möchte offenkundig Unannehmlichkeiten und Scherereien vermeiden. Die eigene Befindlichkeit lässt das Leben des Anderen klein erscheinen. Schlussendlich wird er dem Druck der Aggressoren nachgeben, vor denen, die ihre Interessen in Frage gestellt sehen, kapitulieren und Jesus dem Tod am Kreuz ausliefern – ein klassischer Justizmord mit vielen Vätern, für den letztlich aber eben Pilatus die Verantwortung trägt. Er hätte anders handeln können – wenn da nicht diese befürchteten Scherereien gewesen wären … Dieser Zwiespalt zwischen dem, was Recht ist und um der Gerechtigkeit willen geboten gewesen wäre, und dem, was dem eigenen Befinden und Wohlergehen dienlich erscheint, wird immer wieder schnell geschlossen. Das eigene Hemd ist einem einfach näher als das Gewand der Anderen …

Aber auch Jesus selbst muss diesen Zwiespalt empfunden haben. Nach dem Abendmahl, noch am Tisch liegen, spricht er zu den Seinen über die bevorstehende Stunde der Not und empfiehlt:

Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die Tasche. Wer dies nicht hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich ein Schwert kaufen. Lukas 22,36

Früher hatte er sie ohne all dies gesendet, um je zu zweit die frohe Botschaft in die Dörfer Galiläas und später Judäas zu tragen. Jetzt aber spitzt sich ein Konflikt zu. Die Zeit der scheinbaren Besitzlosigkeit, die potentielle Angreifer und Straßenräuber fernhalten sollte, ist vorbei. Jetzt gilt es, wehrhaft zu werden – sogar ein Schwert soll man kaufen …

Die Jünger sind behände dabei. Schwerter haben sie doch längst zur Hand:

Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter. Lukas 22,38b

Merkwürdigerweise aber weist der, der eben noch empfohlen hatte, ein Schwert zu kaufen, die Kampfbereitschaft zurück:

Genug davon! Lukas 22,38d

Das ist der Zwiespalt Jesu: Er sieht die Stunde der Not kommen und ruft zur Wehrhaftigkeit auf. Die offenkundig längst vorhandene Kampfbereitschaft der Jünger aber scheint ihn zu erschrecken. Sie scheinen das Reich Gottes mit Gewalt aufbauen zu wollen. Genau das aber widerspricht doch dem Friedensideal des Mannes aus Nazareth. Ist das nicht genau der Zwiespalt, in dem die Welt angesichts der Kriege immer wieder steckt?

Wehrhaftigkeit ist nicht Kampfbereitschaft und Kampfbereitschaft spricht nicht für Friedfertigkeit. Friedfertigkeit aber setzt unter Umständen Wehrhaftigkeit voraus. Das sind kleine, feine Nuancen, die auch in der Lukaspassion aufscheinen. Hinzu kommt, dass der, der hier in der Not steht, eine Entscheidung für sich fällen wird. Er wird letzten Ende auf jede Gewalt verzichten und sein Leben hingeben. Diese Entscheidung aber kann ihm niemand abnehmen. Jemandem hingegen zu empfehlen, er möge kapitulieren, damit das eigene – das des Empfehlenden – nicht weiter belästigt wird, ist mindestens zynisch. Das ist der Unterschied: Das eigene Leben für andere hinzugeben, kann ein hohes Gut sein. Das Leben anderer hinzugeben für die eigenen Ziele ist eine Verbrechen. Den Zwiespalt kennt Jesus – und seine Haltung ist klar. Er gibt sein Leben – und doch spricht er den Seinen zu, wehrhaft zu sein. Im Zwiespalt nämlich steht nichts Geringeres als das Leben selbst. Mit dem Leben anderer aber spielt man nicht. Der Karfreitag wird sonst nie enden …

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche!

Glück auf,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Nachgesehen: Der König am Kreuz - Die Passion nach Lukas (Glaubensinformation)


Neben dem Evangelium verdankt sich auch die Apostelgeschichte der Feder des Evangelisten Lukas. Sein Doppelwerk ist von einer gegenläufigen Bewegung geprägt: Während in seinem Evangelium alles auf Jerusalem zuläuft, geht die Botschaft von der Auferstehung des Gekreuzigten in der Apostelgeschichte von Jerusalem bis an die Enden der Welt. Das Kreuz stellt dabei eine wichtige Zäsur dar: Jesus, der in seinem irdischen Leben das Reich Gottes in Wort und Tat verkündet hat, vermacht vor seinem Leiden und Sterben dieses Reich seinen Aposteln. Die gemeinsame Zeit ist eine Zeit der Zurüstung, in der die Jünger die Besonderheit des "Königtums" Jesu erkennen sollen, der eben kein politischer Agitator ist. Mehrfach betont die lukanische Passionserzählung deshalb die Unschuld Jesu. Für die Jünger aber wird nach der Auferstehung eine neue Herausforderung anstehen: Die Verkündigung der Botschaft von der Auferstehung des Gekreuzigten - eine Aufgabe, die sich nach Lukas gerade nicht bruchlos an die öffentliche Verkündigung Jesu anschließt, sondern neues und eigene Antworten erfordert.

Zum Video bei Youtube

Der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine erschließt an diesem Abend den lukanischen Passionsbericht.

Mitschnitt der Glaubensinformation, die am 6. April 2022 als Webinar stattfand.

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

Gottesdienste zu den österlichen Tagen in Wuppertal


Die österlichen Festtage können in diesem Jahr wieder in Präsenz gefeiert werden. Alle katholischen Gottesdienst von Gründonnerstag bis Ostermontag finden Sie hier:

 Übersicht über die katholischen Gottesdienste 2022 in Wuppertal zu den Kar- und Ostertagen

Auch wenn Präsenzgottesdienste in diesem Jahr an vielen Orten möglich sind und gefeiert werden, wird für viele aus Sorge vor einer Infektion mit dem Corona-Virus oder wegen einer bestehenden Infektion mit dem demselben und daraus folgender Isolierung eine Teilnahme an den Gottesdiensten nicht möglich sein. Katharina Nowak und Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal haben eine Hausliturgie für die drei österlichen Tage von Gründonnerstag bis zur Osternacht entwickelt, die nicht nur die großen liturgischen Riten aufnimmt, sondern sich auch von der jüdischen Pesach-Haggada inspirieren lässt, die in einem Dialog das große Ereignis des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten erzählerisch vergegenwärtigt. Im Erzählen wird lebendig, was wir feiern. Schauen Sie einfach mal rein.

Das Heft "Die österlichen Tage zu Hause in der Familie" gibt es als pdf (24 Seiten) hier: www.kck42.de/familienostern.

Warum Jesus sterben musste – Neutestamentliche Deutungen des Todes Jesu und das Alte Testament • Dei Verbum direkt (Diskussion zu Bibel)


Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Streitgespräch (Foto: Christoph Schönbach)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum" (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Gespräch findet am Dienstag, dem 12. April 2022 um 19.00 Uhr zum Thema „Warum Jesus sterben musste – Neutestamentliche Deutungen des Todes Jesu und das Alte Testament“ statt. Das Gespräch zwischen Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine findet wegen der weiterhin bestehenden Infektionslage bzgl. des Coronavirus ausschließlich im Internet als Webinar statt. Eine Liveteilnahme ist unter www.kck42.de/deiverbum möglich. Außerdem wird die Diskussion als Livestream via Facebook zu sehen sein (am 12.4.2022 ab 19.00 Uhr unter www.kck42.de/live und später als Aufzeichnung auch auf YouTube).

Die Auferstehung des Gekreuzigten ist das Fundament des christlichen Glaubens schlechthin. Dabei birgt dieser Glaube eine doppelte Herausforderung, die den zeitgenössischen Christen wohl unmittelbar vor Augen stand, den gegenwärtig Glaubenden aber oft erst auf den zweiten Blick erschließt. Nicht nur, dass der Glaube an die Auferstehung eines Gestorbenen in sich schon eine Herausforderung ist; im Fall Jesu birgt er darüber hinaus sogar ein Paradox: so sehr der Kreuzestod als Ausweis der Gottverlassenheit gilt, so sehr kann die Auferste-hung nur gottgewirkt sein. Der Gottverlassene wird von Gott gerettet! Dieses Paradox bedarf der theologi-schen Reflexion. Die neutestamentlichen Autoren finden dabei Deuteansätze im Alten Testament.

Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner begeben sich auf eine biblische Spurensuche.

Teilnahme am Webinar: www.kck42.de/deiverbum

Direkt zum Facebook-Livestream am 12.4.2022: www.kck42.de/live

Hochzeit! - Die Feier des Triduum Paschale (Gründonnerstag bis Osternacht) - eine Einführung • Glaubensinformation in Wuppertal


Im Rahmen der Glaubensinformation bietet Katholische Citykirche Wuppertal im Rahmen der Reihe „Glaubensinformationen“ eine Einführung in das sogenannte Triduum Paschale an. Das Triduum Paschale umfasst die Zeit vom Gründonnerstag bis zur Osternacht. Diese Zeit ist in der katholischen Kirche von einer besonderen und einmaligen Liturgie geprägt, die nur an diesen Tagen gefeiert werden. Eigentlich handelt es sich bei dem Triduum Paschale um einen einzigen großen Gottesdienst, der am Gründonnerstag beginnt und in der Osternacht endet. Er fängt mit der Erinnerung an die Einsetzung des Abendmahles am Gründonnerstag an. Am Karfreitag wird die Liturgie vom Leiden und Sterben Christi begangen. Am Karsamstag gedenkt die Kirche der Grabesruhe des Herrn. In der Osternacht schließlich wird in einer breit entfalteten Liturgie die Auferstehung Jesu Christi gefeiert.

Der Informationsabend führt in Form in Ablauf, Inhalt und Verständnis der österlichen Liturgie ein. Er findet am Mittwoch, dem 13. April 2022 von 19.00-20.30 Uhr als Webinar (www.kck42.de/webinar) statt. Es spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Die Glaubensinformation, die sonst immer als Präsenzveranstaltung im Katholischen Stadthaus in Wuppertal stattfindet, wird aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen als Webinar durchgeführt.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 13. April 2022 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC als auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

40. Passione Vivente der katholischen italienischen Gemeinde


Trauermette • Karfreitag • 15.4.2022, 20.30 Uhr • St. Laurentius


Ostergottesdienst am Steingarten von Martin Michels (Bahnhof Loh/Nordbahntrasse) • Ostermontag (18.4.2022) • 12 Uhr


Seit einigen Jahren feiert die Katholische Citykirche Wuppertal am stadtbekannten Steingarten von Martin Michels (Nordbahntrasse, Nähe Bahnhof Loh) am Ostermontag einen österlichen Gottesdienst. Er ist mittlerweile zu einer Tradition geworden.  Der Gottesdienst findet am Ostermontag, dem 18. April 2022 um 12 Uhr am Steingarten von Martin Michels am Loher Bahnhof statt.

Wie in den letzten Jahren wird Pastoralreferent Dr. Werner Kleine im Anschluss an den Gottesdienst wieder die berühmte Steinmauer segnen, aber auch die Schuhe und Füße derer, die gekommen sind - schließlich ist der Ostermontag traditionell der Tag, an dem der Begegnung der Emmausjünger mit dem Auferstandenen gedacht wird - auf dem Weg nach Emmaus!

Traditionell wird in der römisch-katholischen Tradition am Ostermontag der Emmauserzählung gedacht. In der von Lukas überlieferte Geschichte wird berichtet, wie zwei der Jünger Jesu dem vom Kreuzestod Auferstan-denen begegnen, ihn aber nicht erkennen. Sie gehen mit ihm von Jerusalem nach Emmaus – eine Wegstrecke von etwa drei Kilometern. Erst nach ihrer Ankunft wird ihnen anhand des Zeichens der Brotbrechung klar, wer da mit ihnen gegangen ist.
    
In Anlehnung an diese Erzählung ist es vielerorts üblich, am Ostermontag „Emmausgänge“ zu veranstalten. In diese Tradition tritt auch die Katholische Citykirche Wuppertal ein und lädt zu einem Spaziergang zu Martin Michels Steingarten, der in vielfältiger Weise in Wuppertal Aufsehen erregt. An diesem blühenden Ort, dessen Mauer an das Felsengrab Jesu erinnert, beginnt um 12 Uhr der österliche Gottesdienst, in der die Feier des Lebens über den Tod hinaus im Mittelpunkt steht. Das Kreuz mag manchem ein Stein des Anstoßes sein, für Christen ist es ein Zeichen lebendiger Hoffnung über den Tod hinaus. Diese Lebenszusage kann in Form eines Segenszuspruchs im Anschluss an den Gottesdienst von den Anwesenden als Segen für Wanderer und Fußgän-ger persönlich empfangen werden; auch besondere Gegenstände können gesegnet werden.

Die Segnung von Menschen, aber auch von Gegenständen hat in der katholischen Kirche eine lange Tradition. Während die Segnung eines Menschen den besonderen Schutz Gottes deutlich machen will, verweist die Segnung von Gegenständen auf die Verantwortung des Menschen im Umgang mit ihnen. Der Segen selbst besteht aus einem Zuspruch und einem äußeren Zeichen, mit dem die Verantwortung des Menschen für Welt und Umwelt im Wortsinne „begreifbar“ gemacht wird.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.3.2022


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst an der Judas-Thaddäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Imbiss ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Donnerstag, dem 28. März 2022  in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Auch weiterhin kann die Wallfahrt nur unter den coronabedingten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden. Das traditionelle Mittagessen muss leider ausfallen. Die Wallfahrt findet um 12.45 Uhr Uhr bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche mit einer Kurzandacht statt. Anschließend gibt es einen Imbiss zur Mitnahme. Bei entsprechenden Witterungsbedingungen besteht vor der Kirche im Freien außerdem die Möglichkeit zum Gespräch. Während der Andacht muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wir bitten dringend darum, die notwendigen Abstände einzuhalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

"Blessing of Bikes an Bikers" • Segensfeier für Motorradfahrerinnen und -fahrer • 29.4.2022, 18 Uhr • Laurentiusplatz



Do, 19. Mai 2022 - Fr, 19. August 2022

Mai
20. Woche
So, 22. Mai 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

21. Woche
Di, 24. Mai 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Mi, 25. Mai 2022 11:00 - 15:00 Alte Freiheit
Alte Freiheit
42103 Wuppertal
Mi, 25. Mai 2022 17:00 Treffpunkt: Synagoge
Gemarker Straße 35
42275 Wuppertal
Fr, 27. Mai 2022 15:00 Steingarten an der Nordbahntrasse
Am Bahnhof Loh
Wuppertal
Sa, 28. Mai 2022 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
So, 29. Mai 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

Juni
22. Woche
Mi, 01. Juni 2022 13:00 - 14:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Do, 02. Juni 2022 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 04. Juni 2022 20:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 05. Juni 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

23. Woche
Di, 07. Juni 2022 19:00 - 20:30
Mi, 08. Juni 2022 11:00 - 15:00 Alter Markt

42275 Wuppertal-Barmen
Mi, 08. Juni 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Mi, 08. Juni 2022 19:30 St. Suitbertus
Kölner Straße/Ecke Chlodwigstraße
42119 Wuppertal
So, 12. Juni 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

24. Woche
So, 19. Juni 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

25. Woche
Mi, 22. Juni 2022 11:00 - 15:00 Willy-Brandt-Platz (Elberfeld)

Mi, 22. Juni 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Fr, 24. Juni 2022 15:00 Steingarten an der Nordbahntrasse
Am Bahnhof Loh
Wuppertal
So, 26. Juni 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

26. Woche
Di, 28. Juni 2022 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
Juli
So, 03. Juli 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

27. Woche
Mi, 06. Juli 2022 13:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
So, 10. Juli 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

Wer in Jesu Sendung eintritt‚ die zerstreuten Kinder Gottes in eins zu sammeln‘ (Joh 11,52), wer bestellt ist, für die Einheit zu wirken, der muss aus der gelebten Einheit hervorgehen, anders fehlt ihm die innere Vollmacht und Glaubwürdigkeit.
Wer will den Christen ihr Christentum glauben, wenn sie innerlich und äußerlich das Bild der Uneinigkeit bieten? Das gilt für den kleinen Bereich unseres Wirkens wie für den großen der Gesamtkirche. Das ärgste Hindernis für die Mission ist die Spaltung unter den Christen. Darum betet Christus im Hohepriesterlichen Gebet: ,... dass alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir; so sollen auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.‘ Dieses Verlangen Jesu zu teilen, dieses Gebet mitzubeten und aus seiner Kraft und Weisung zu leben, gehört zum Wichtigsten unseres Christenstandes. Eben darum nimmt ja auch jede Sendung in der Kirche ihren Ausgang in der Feier der Eucharistie, in der unsere Einigung mit Gott und untereinander immer neue Gabe und Aufgabe wird.

(Heinrich Spaemann).

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
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