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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (10. April 2016 - 3. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Mit dem heutigen Evangelium vom wunderbaren Fischfang sind wir in einem sehr dichten Moment der frühen Kirche. Ein Osterereignis, in dem uns der Verfasser als der Apostel Johannes, einen Einblick gewährt in den Hintergrund der ersten Glaubenserlebnisse oder Glaubenserfahrungen nach der so schmachvollen Hinrichtung des Anführers. Und gleichzeitig bekommen wir einen Eindruck vom Werden der Keimzelle dessen, was wir noch heute als Kirche, Viele als unsere Kirche, erleben. Denn etwas muss geschehen sein, was diese verängstigte und verzweifelte kleine Gruppe von Außenseitern neben der damaligen Mehrheitsgesellschaft so wirkungsvoll ihren Glauben hat bekennen lassen, das daraus binnen kurzem etwas Weltumspannendes werden konnte. Vor dem Bekenntnis steht aber die Erkenntnis. Was haben diese Jünger nur erlebt, das etwas so Unglaubliches geschehen konnte?

Die Emmaus-Geschichte erzählt es prototypisch, aber auch das Evangelium des heutigen Sonntags schildert uns, wie dieses Umkehren aus der Dunkelheit des Todes in das vom Auferstandenen her strahlende Licht geschehen konnte: als die sieben Apostel den Herrn am Ufer stehen sahen, sie waren inzwischen zu ihren „bürgerlichen“ Berufen zurückgekehrt, ahnten sie nicht, dass er es war.

Wie für die Emmaus-Jünger oder die Frauen am Grab war ganz offenbar nicht auf den ersten Blick sichtbar, dass es Jesus war, der da zu ihnen sprach. Johannes öffnete dann Petrus die Augen: „Es ist der Herr“, was der Jünger, den Jesus besonders liebte, als Erster erkannt hatte. Woran? An seiner Aufforderung, doch noch einmal einen Versuch des Fischfangs, der bisher erfolglos geblieben war, zu machen. Offenbar sprach er mit Autorität und als einer, der Macht hat. Einer, dem geglaubt wird und einer, der ein Schicksal wenden kann.

Hier ist – in den Jüngern menschlich – und durch Jesu Handeln zugleich von Gott gewirkt der Osterglaube entstanden, hier hat es angefangen, in den Ostergeschichten der Erscheinungen des Auferstandenen bei seinen Freunden. Das sprengt nicht die Gesetze dieser Welt, wie sie in ihr von Natur aus herrschen, aber sie zeigen dem, der sehen kann, jedenfalls mit dem Herzen sehen kann, dass dieser Einbruch der göttlichen Wirklichkeit in die Schöpfung möglich ist, ohne die Freiheit des Menschen durch Überforderung oder Überwältigung außer Kraft zu setzen, aber doch sicher genug, um ein Leben darauf zu gründen und den Anderen zu bekennen: „Es ist der Herr“.

Glaube kommt vom Hören, glauben muss man durch das wahre Zeugnis glaubwürdiger Menschen lernen und erfahren. Ich wünsche Ihnen in dieser Osterzeit von Herzen die Begegnung mit Christen, von denen Sie ein glaubhaftes Zeugnis geschenkt bekommen, damit auch für Sie gilt: „Und wir als Gemeinde wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.“

Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Segensfeier für Motorradfahrer und ihre Fahrzeuge • 29.4.2016 • 17 Uhr • Laurentiusplatz


Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 14. April 2016 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche vor Ort. (Foto: Werner Kleine)

Am Mittwoch, dem 20. April 2016 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf der Alten Freiheit in Wuppertal-Elberfeld stehen.


Glaubensinformation: Die Auferweckung Jesu und das leere Grab - eine kritische Bestandsaufnahme der biblischen Osterbotschaft


Im Rahmen der Glaubensinformation lädt Katholische Citykirche Wuppertal am Mittwoch, dem 20. April 2016 um 19.00 Uhr zu einem Themenabend ein, bei dem sogenannte apokryphe Texte im Mittelpunkt stehen. Der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine stellt dann unter dem Thema „Geheime Botschaften? - Ein Blick in apokryphe Auferstehungsevangelien“ eine Auswahl apokrypher Auferstehungsevangelien vor, die im Kontext des frühen Christentums entstanden sind.

Die sogenannten apokryphen Texte sind wichtige Zeugnisse der theologischen Auseinandersetzung und Identitätsfindung des frühen Christentums. Der Kanon des Neuen Testamentes hat sich im Zuge dieser Auseinandersetzungen herausgebildet. Dabei geschah auch eine Klärung dessen, welche Texte als „Wort Gottes“ gelten und welche nicht. Als „apokryph“ (das heißt „verborgen“) bezeichnet man die Texte, die keinen Eingang in den biblischen Kanon gefunden haben. Gründe hierfür sind unter anderem eine nur regionale Verbreitung (während die neutestamentlichen Texte umfassend verbreitet waren) oder auch theologische Differenzen. Gleichwohl spiegeln die sog. Apokryphen eben diese theologischen Auseinandersetzungen wieder.

 

Das ist insbesondere bei den Auferstehungsevangelien der Fall, die in der Regel von Begegnungen mit dem Auferstandenen berichten. Sie fördern überraschende Erkenntnisse zutage. So berichtet etwa das Evangelium der Maria von Magdalena von ihrer besonderen Beauftragung. Das Evangelium an sich ist zwar gnostisch und ist insofern nicht mit der christlichen Lehre vereinbar. Doch wird erkennbar, dass in frühestchristlicher Zeit gerade auch Frauen Leitungsfunktionen innehatten. Es lohnt sich also in vielfacher Hinsicht, sich die apokryphen Texte genauer anzuschauen.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Laurentiusweg - Führung mit Elke Brychta am 24. April 2016


Die ehemals selbstständige Stadt Elberfeld und der heutige Stadtteil Wuppertals ist von alters her mit der Person des Heiligen Laurentius verbunden. Er ist ist nicht nur Patron von Elberfeld und Wuppertal, er hat auch Geschichte und Gesicht Elberfelds geprägt. Der Elberfelder Laurentiusweg führt Sie an wichtige Orte Elberfelds und erschließt den heutigen Stadtteil aus einer neuen Perspektive.

Die Wuppertaler Historikerin Elke Brychta leitet die nächste Führung am Sonntag, dem 24. April 2016. Sie beginnt um 14.00 Uhr an der Alten Reformierten Kirche (Kirchplatz 1) in Wuppertal-Elberfeld. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 3,00 EUR.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.4.2016


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Donnerstag, dem 28. April 2016 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Spendenaktion Sternenkinder • Aus 1 wird 2*


Im Frühjahr 2015 konnte auf dem katholischen Friedhof Schützenstraße der Pfarrei St. Antonius in Wuppertal ein neues zweites Gräberfeld für die Wuppertaler Sternenkinder eingeweiht und gesegnet werden. Einer Künstlerin hat es entsprechend gestaltet und die hierfür nötigen Kosten wurden dankenswerterweise durch Spendengelder übernommen.

Nun sollen Gedenksteine in der Form eines Sternes, auf dem der Tag der Bestattung eingemeißelt ist, angebracht werden. Die Kosten belaufen sich auf € 8500.- Mit diesen Gedenk¬sternen wird dem Leben ein wichtiges Zeichen gesetzt, denn die Inschriften erzählen, wer dort beerdigt wurde und wann dieses Kind „zu den Sternen gegangen ist“.

*Zu jedem gespendeten Euro vom 13.02. – 15.05.16 gibt die Bethe-Stiftung einen Euro dazu. 

Spendenkonto: Katholischer Gemeindeverband WuppertalStadtsparkasse Wuppertal IBAN DE34 3305 0000 0000 9680 16Verwendungszweck: Sternenkinder

Sternenkinderambulanz e.V.
Hainstr. 15, 42109 Wuppertal
Telefon: 0202/290–2048
Mail: anja.spilker@sternenkinder-ambulanz.de
Web: www.sternenkinder-ambulanz.de

Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

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Die Wende

Die Auferstehung ist die Wende, von der Finsternis zum Licht, von der Angst, der Vergeblichkeit und der Sinnlosigkeit der Nacht zu einem neuen Anfang, neuer Hoffnung, neuer Zukunft. Wo immer Jesus an das Ufer unseres Lebens tritt, da bricht ein neuer Morgen an. Da erhält das Leben Sinn und Mitte. Jesus steht am Ufer nicht als schweigende Erscheinung, nur zum Staunen und zur Selbsttröstung der Jünger; er gibt Sendung und Auftrag. Dienst an den Menschen, apostolischer Dienst im Namen Jesu lebt von Ostern her: vom Licht Christi, von seinem Auftrag und seiner Verheißung.
(Meditation aus dem Schott-Messbuch zum dritten Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C)

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