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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (1. Februar 2015 - 4. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Von der Sorge um die Sache des Herrn

Liebe Leserinnen und Leser,

wer sich dieser Tage in den Leserbriefspalten unserer Zeitungen umtut, findet sehr häufig teils umfangreiche Auseinandersetzungen mit religiösen Themen, vor allem mit dem Wahrheitsanspruch der Religionen. Was soll man als Christ auch machen, schließlich waren die Menschen schon ganz am Anfang des Neuen Testaments sehr betroffen von der Lehre Jesu, denn

„er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.“ (Mk 1,22)

Oft erheben wir diesen Wahrheitsanspruch nicht mehr sehr deutlich. Aber mit diesem Wahrheitsanspruch sind wir bei den andern oft massiv konfrontiert: den Moslems wie den Hindus und allen anderen Religionen, bis hin zum religiös motivierten Kampf gegen die Ungläubigen.

In einer großen rheinischen Tageszeitung werden gegenwärtig Familien vorgestellt und als repräsentativ beschrieben, die ihren Glauben im Alltag leben. Die dort für die katholische Familie geschilderte Rücksichtnahme auf andere Religionen scheint auch tatsächlich typisch für uns Christen heute:  „Klar gebe es Menschen, die damit nichts anfangen können, sagt seine Frau Kerstin. Ihr Mann stimmt dem zu." „Jeder Mensch soll seine Freiheit haben, ob er in die Kirche geht oder nicht. Was den Glauben angeht, kann sich keiner erlauben zu sagen, welche Religion die bessere ist", meint der 52-Jährige. Glaube ist für ihn die Wahrnehmung von Wärme und Sicherheit, das Vertrauen, dass der Gottessohn, der zu uns herunter gesandt wurde, immer da ist.“ Aber hier beißen sich die Dinge doch recht heftig: Lässt sich aus den Schriften des Neuen und Alten Testaments, aus den Jahrhunderten der Verkündigung bis „Nostra Aetate“ auf dem Zweiten Vatikanum und der Missionsbetonung unseres gegenwärtigen Papstes wirklich herauslesen, wir Katholiken wollten uns nicht erlauben, unsere Religion für die bessere zu halten? Ist vielleicht diese Übersetzung unseres Glaubens zur Wellness-Religion ohne Alleinstellungsmerkmal und vor allem ohne Absolutheitsanspruch auch ein bisschen dafür mitverantwortlich, dass unsere Gottesdienste so brechend voll sind, dass man kaum Einlass findet? Sicher war es richtig, die These von der Heilsnotwendigkeit der Kirchenzugehörigkeit in den Mottenschrank der Theologiegeschichte zu sperren, aber nun gleich alles für gleich wertvoll und richtig anzusehen, wenn es nur ein bisschen Wärme, Sicherheit und Vertrauen erlaubt? Ist das der Mittelpunkt unseres Glaubens?

Die ausbleibende Naherwartung würde sicher auch Paulus dazu bewogen haben, etwas weniger Reklame für die jungfräuliche Heiligkeit zu machen, wie wir sie in der neutestamentlichen Lesung aus dem ersten Korintherbrief an diesem Sonntags hören, aber der Hinweis sollte doch gestattet sein: Die Sorge um die Sache des Herrn, der vollständig nachzugehen nach Paulus nur Unverheirateten möglich ist,

„Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen.“ (1 Kor 7,32f.),

steht im Mittelpunkt unseres Glaubens. Des Glaubens eines jeden von uns, verheiratet oder unverheiratet.

Die Erfahrung dieses Mittelpunkts wünsche ich Ihnen von Herzen.

Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Vigilfeier zum Fest Darstellung des Herrn (Maria Lichtmess) • 1.2.2015 • 20.30 Uhr • St. Laurentius


ansprechBAR am 4.2.2015 enfällt

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal - muss am 4.2.2015 leider entfallen. Die nächsten offene Sprechstunde findet am 4.3.2015 statt.

Glaubensinformation: Gott, der Vater


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 4. Februar 2015 um 19.30 Uhr zum nächsten Abend der Reihe „Glaubensinformation“ ein. Dann wird Dr. Werner Kleine über das Thema „Gott, der Vater“ sprechen.

Die Anrede Gottes als „Vater“ sagt scheinbar eine maskuline Existenz Gottes aus. Tatsächlich ist Gott weder männlich noch weiblich. Und doch sprechen die Christen in jüdischer Tradition stehend von Gott als „Vater“. Der Abend der Reihe „Glaubensinformation“ führt in die Theologie und Herkunft dieser Gottesanrede ein und stellt sich auch aktuellen Fragen.

Der Abend beginnt um 19.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage).

 

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche vor Ort

Am Mittwoch, dem 11.Februar 2015 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 11.00-15.00 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz in Wuppertal-Barmen zu finden sein.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am  Donnerstag, dem 19. Februar 2015 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Neue Kurse für erwachsene Firmbewerber


KGI Fides-Stelle Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 1. April 2015 um 19.30 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Weitere Termine finden Sie hier. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erz-bistum Köln findet in diesem Jahr am Samstag, dem 23. Mai 2015 um 18 Uhr im Kölner Dom statt.

Erwachsene, die an der Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. In einem ersten Gespräch werden dann weitere Einzelheiten geklärt.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 1. Februar 2014 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der Homepage von "Himmel und Erde lokal" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Vesper in St. Laurentius und in St. Antonius


Nach den Sommerferien wird in St. Laurentius und St. Antonius wieder wöchentlich die Vesper - das Abendgebet der Kirche - gesungen. Die Vesper wird in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) jeweils Donnerstags um 18.30 Uhr gesungen, in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) jeweils Dienstags um 17.00 Uhr.

Man kann an den Vespergebeten auf unterschiedliche Weise teilnehmen: einfach hörend oder mitsingend. Die Vespern werden in der traditionellen Weise des katholischen Stundengebetes gesungen. Schon nach kurzer Zeit kann man die traditionellen Psalmengesänge mitsingen.

Ergebnis der Sternsingeraktion 2015 in Wuppertal

In den ersten Wochen des Jahres sind in zahlreichen Gemeinden in Wuppertal wieder die Sternsinger unterwegs gewesen. Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ haben sie den Segen in die Häuser getragen und Spenden für notleidende Kinder gesammelt. Beispielland war in diesem Jahr die Philippinen. Nun liegt das vorläufige Endergebnis vor.

In diesem Jahr wurden in Wuppertal insgesamt 69.137,11 € (2014: 63.033,49 €) gesammelt.

So, 09. August 2020 - Sa, 22. August 2020

Keine Termine gefunden

Heilige Handlung

Die Eucharistie ist eine heilige und sakrale Handlung. In ihr ist Christus bleibend gegenwärtig, „der Heilige Gottes“, „gesalbt mit heiligem Geist“; ihn hat der Vater geheiligt, um in Freiheit sein Leben hinzugeben. Die Heiligkeit der Messe stellt nicht etwas dar, was der Mensch dem Tun Christi im Abendmahlssaal hinzugefügt hätte; das Abendmahl am Gründonnerstag selbst ist ein heiliger Ritus. Die Worte und Handlungen des Priesters sowie die Mitfeier der Gemeinde bilden das Echo des Geschehens vom Gründonnerstag. - Das Heilige darf nicht anderen Zielen untergeordnet werden. Es erlaubt auch keine „profane“ Nachahmung (vgl. Johannes Paul II., Schreiben über die Eucharistie).
(Meditation aus dem Schott-Messbuch zum 4. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

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